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Wüstmark

Wüstmark oder Wustemarke, so wie es sich bei der Ersterwähnung in einer Urkunde vom 1. Mai 1356 nannte, ist seit Januar 1970 (Zwangseingemeindung) ein Ortsteil der Landeshauptstadt Schwerin im Herzen von Mecklenburg-Vorpommern.

Luftbildkarte Wüstmark - Klick für Einzelansicht

© Landeshauptstadt Schwerin

Krebsfördern und Wüstmark (wüstes/leeres, Gebiet/Land) sind die einzigen Siedlungen mit deutschem Namen in dieser Gegend, alle anderen haben einen wendischen Namen und müssen immer erst übersetzt werden.

Besitzer von Wüstmark waren von 1530 - 1628 abwechselnd die "von Raven" und "von Halberstadt", danach wurde das Dorf wieder domanial. Nach Beendigung des 30 jährigen Krieges zählte Wüstmark noch 37 Einwohner, was im Verhältnis mit anderen Dörfern zu dieser Zeit sehr viel war.

Das Pfarrhaus in Pampow (Nachbardorf) war immer der geistiger Mittelpunkt der Gemeinde.

Kartografisch fand man Wüstmark erstmals auf der Tilemann stellaschen Karte von 1560, danach erst wieder im Jahr 1706. Um mehr von der Geschichte zu erfahren, wechseln die zur Dorfchronik.


Stichtag Einwohner
31.12.2008 647
31.12.2007 665
31.12.2006 622
31.12.2005 639
31.12.2004 659
31.12.2003 670
31.12.2002 577
31.12.2001 471
31.12.2000 481

Eine genaue Aufschlüsselung der Einwohnerzahlen, welche auch die vergangenen Jahre mit einbezieht soll die Entwicklung des Ortsteiles dokumentieren.

Das neue Wohngebiet Wiesenhof verhalf in den Jahren 2002 und 2003 zu einem rasanten Anstieg.

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