Suchen

 

Aktuelles - Archiv - 4. Quartal 2005

Meldungen des 4. Quartals 2005

Verkehr rollt jetzt ohne Stau nach Süden

Wüstmark ·  Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist in diesem Jahr ein erhebliches Stück vorangekommen. Drei Monate vorfristig konnte am 7. Oktober die Umgehungsstraße in Wüstmark Richtung Autobahn A 24 für den Verkehr freigegeben werden. Kein Stau mehr vor dem Bahnübergang Schwerin Süd, kein "Stop and go" mehr in Pampow für den Durchgangsverkehr durch die Ampelschaltung am Abzweig nach Stralendorf.

Und auch die große Ortsumgehung B 106 wächst deutlich sichtbar weiter in Richtung Norden: Alle Baulose sind vergeben. Die große Aubachbrücke ist bei auf kleinere Restarbeiten fertiggestellt. An der neuen Warnitzer Brücke wird gearbeitet, die Fundamente sind bereits gegossen. Für das größte und teuerste Vorhaben, die Querung der Lärchenallee, sind die Vorarbeiten im Gange. Das Baufeld ist beräumt. Im Januar beginnt die Rammung der Spundbohlen.

Quelle: SVZ (30.12.2005)

[nach oben]

Produktion rollt an bei Flamm Aerotec

Neue Jobs im Industriepark Göhrener Tannen

Wüstmark ·  Schwerin baut am Airbus mit. Die Aluminium-Spante mit der Nummer D 534-76210-008 war das erste Teil für den Airbus, das aus Schwerin kommt. Am 1. Dezember wurde an zwei Produktionsstrecken mit der Herstellung von Bauteilen für den A 380 begonnen. Nun wird die Produktion schrittweise hochgefahren. "Dies vollzieht sich allerdings etwas flacher als geplant", sagte Albrecht Votteler, Geschäftsführer der Flamm Aerotec GmbH, gegenüber unserer Redaktion. "Aber wir sind auf gutem Weg", betont der Schweriner Betriebsleiter.

Die Produktion läuft bereits in der Baugruppenmontage und im Zerspannungsbereich. "Gegenwärtig stimmen wir den Umformbereich mit dem Airbuswerk in Nordenham ab", berichtet Votteler. Derzeit arbeiten insgesamt 60 Mitarbeiter im Schweriner Werk. Mitte des Jahres sollen 172 Schweriner im ersten Industriebetrieb in den Göhrener Tannen Arbeit haben.

Die Produktion ist in einem rum 10 000 Quadratmeter großen Hallenkomplex angesiedelt und auf Klein- und Kleinstserien ausgerichtet. Wenn sie ihren vollen Umfang erreicht hat, werden im Zerspannungsbereich des Schweriner Werkes künftig 350 verschiedene Teile für den Airbus A 380 hergestellt werden, im Umformbereich sollen weitere 1700 verschiedene Einzelteile und im Baugruppenbereich 4500 verschiedene Teile produziert werden.

Insgesamt will Firmenchef Frieder Flamm 16 Millionen Euro in Schwerin investieren, 13 Millionen sind bereites getätigt. Flamm lobte mehrfach das investorenfreundliche Klima in der Stadt.

Quelle: SVZ (30.12.2005)

[nach oben]

Schwerin baut jetzt am Airbus mit

Gestern Start bei Flamm-Aerotec / Produktion wird bis Januar schrittweise hochgefahren

Göhrener Tannen ·  Die Aluminium-Spante mit der Nummer D 534-76210-008 ist das erste Teil für den neuen Airbus, das aus Schwerin kommt. Gestern wurde an zwei Produktionsstrecken mit der Herstellung von Bauteilen für den A 380 begonnen. Nun wird die Produktion schrittweise hochgefahren. Mitte 2006 werden 172 Schweriner im ersten Industriebetrieb in den Göhrener Tannen Arbeit haben.

"Wir sind stolz hier mitarbeiten zu können", sagte Udo Kastaun, der gemeinsam mit Rüdiger Breiholdt die ersten Aluminium-Spanten fertigte, die das Schweriner Werk der Flamm AG verlassen und im neuen Airbus eingebaut werden. "Wenn wir hier schon arbeiten dürfen, dann wollen wir auch zeigen, was wir können", betonte Breiholdt. Der gelernte Maschinen-Anlagen-Monteur aus der Werdervorstadt gehört zur ersten Staffel von Arbeitnehmern, die in 17-wöchigen Kursen in den Airbus-Werken Bremen und Nordenham für die Arbeit im neuen Zulieferbetrieb in Schwerin qualifiziert wurden und nun hochmotiviert mit der Arbeit begonnen haben.

"Derzeit arbeiten insgesamt 60 Mitarbeiter in unserem Schweriner Werk", sagte Flamm-Aerotec-Geschäftsführer Albrecht Votteler. Jede Woche würden jetzt 15 bis 20 weitere hinzukommen, die derzeit noch in den Qualifizierungskursen für die neuen Aufgaben fit gemacht werden. Im gleichen Tempo wächst auch der Produktionsumfang in Schwerin. Mit Jahresbeginn soll dann das gesamte Werk produzieren, kündigte Firmenchef Frieder Flamm an.

Derzeit werden in den insgesamt 10 000 Quadratmeter großen Hallen Dutzende von Spezialmaschinen montiert, justiert, geprüft, wie beispielsweise die riesige Chromsäure-Anodisationsanlage. 1000 Stunden lang werden die Probeteile, mit denen die spezialisierte Galvanik-Anlage in den nächsten Tagen bestückt wird, geprüft, bevor das Aggregat für die Flugzeugteileproduktion zugelassen wird. Sehr strenge Kontrollen sind für die gesamte Produktion vorgeschrieben, erläutert Projektleiter Thorsten Ladwig, der selbst das Flamm-Werk in Henningsdorf leitet. Allein im Qualitätssicherungsbereich werden künftig im Schweriner Betrieb zehn Mitarbeiter tätig sein. Deshalb erfolge der Start auch schrittweise.

Außer dem Baugruppenbereich, in dem neben der Aluminium-Spante künftig noch weitere 4500 Teile hergestellt werden, läuft die Produktion bereits auch im Zerspanungsbereich, in dem insgesamt 350 verschiedene Teile für den Airbus gebaut werden. Von bisher vier aufgestellten Fräsbearbeitungszentren mit fünfachsigen Zerspanungsautomaten sind drei bereits in Betrieb und werden für die Kleinserienproduktion vorbereitet. Die gefertigten Aluminiumteile müssen aber zunächst in die Erstmusterprüfung, bevor von Airbus die Produktionsfreigabe erfolgt. Im Umformbereich schließlich werden künftig weitere 1700 Einzelteile hergestellt, womit die Schweriner Produktionspalette dann komplett wäre. Mitte 2006 soll es soweit sein. Dann werden insgesamt 172 neue Arbeitsplätze geschaffen sein.

"Wir haben von der geplanten 16-Millionen-Investitionssumme bereits 13 Millionen Euro verbaut", sagte Projektleiter Ladwig. "Die beteiligten Baufirmen aus Schwerin und Umgebung haben gute Arbeit geleistet", lobte er. Auch die Unterstützung aus den Behörden sei bemerkenswert, betonte der Industrie-Manager.

Bert Schüttpelz

 

Quelle: SVZ (2.12.2005)

[nach oben]

Unterschriften für Busverkehr

Wüstmark (spa) · Schweriner fordern eine Busverbindung nach Wüstmark: Ein Mitglied des Ortsbeirates übergab gestern 115 Unterschriften an Günter Rabe, Abteilungsleiter Verkehr bei der Mecklenburger Verkehrsservice GmbH Schwerin (MVG). Ein Blick auf die Befragung zeigt: Die meisten Frauen und Männer befürworten eine Verbindung morgens, zwischen 6 und 8 Uhr, vorzugsweise vom Dreesch, Bahnhof oder Marienplatz aus. Zurück sollte es zwischen 15 und 16 Uhr gehen. Die Linie 7 steuert seit 2002 nicht mehr Wüstmark an. Begründung: Die Straßenbahnlinien 3 und 4 verkehren dort so Rabe. Er kündigte an, die Befragung mit der Stadtverwaltung auszuwerten und die Ergebnisse in etwa vier Wochen mit dem Ortsbeirat zu besprechen.

Quelle: SVZ (24.11.2005)

[nach oben]

Neuer Anschluss und alte Sorgen: A 241-Bau steckt im Planungsstau

Details zur Anbindung Schwerin Süd / Fertigstellung 2009 unrealistisch

Schwerin · Die dritte Autobahn-Anbindung der Landeshauptstadt kommt - aber wo?

Nach Angaben des Schweriner Wirtschaftsministeriums soll die gerade vom Bund genehmigte neue Anschlussstelle "Schwerin-Süd" etwas parallel zur Bahnstrecke Schwerin-Parchim verlaufen. Die Planungen gingen von einem Korridor aus, der südlich der Gleise vom "Industriegebiet Göhrener Tannen" an der B 106 hinüber zur Autobahn führe, sagte Ministeriumssprecher Gerd Lange. "Auf die A 241 geht es bei Kilometer 15,2", ergänzte er. Damit würde die rund drei Kilometer lange Strecke etwa auf Höhe der als "Antenne MV"-Sitz bekannten Gemeinde Plate an die zu DDR-Zeiten halbfertig gebaute Piste stoßen. Damit wird zugleich ein Namenswechsel fällig. Die jetzige Anschlussstelle Schwerin-Ost sollte auf Vorschlag des Bundes in Schwerin-Mitte umgetauft werden, dann könne die neue Schwerin-Süd heißen.

Das Planungsverfahren kann mit der Zustimmung des Bundes Anfang 2006 anlaufen. Möglicherweise noch bevor das erneute Planfeststellungsverfahren für den Weiterbau des zwischen Wismar und Schwerin fehlenden Mittelabschnittes startet. Auf den 15 Kilometern von der Anschlussstelle Schwerin-Nord bei Cambs bis zum Anschluss Jesendorf ruhen die Arbeiten seit Januar 2001 wegen eines in der Planung übersehenen EU-Vogelschutzgebietes.

Für das nunmehr festgesetzte Schutzareal ist laut Ministerium auch das Aussparen der Autobahntrasse rechtlich abgesichert. "Wir hoffen im Frühjahr 2007 auf Baurecht und darauf, dass es 2009 mit der Fertigstellung klappen könnte", sagte Lange vorsichtig. "Allerdings unter der Voraussetzung, dass es keine weiteren Probleme gibt und uns Petrus wohlgesonnen ist."

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bleibt skeptisch. Die gerade eingegangene Kiste voller Akten würde genauestens geprüft, betone Landesgeschäftsführerin Corinna Cwielag. Schließlich ginge es um die Grundsatzfrage, ob das EU-Recht es zulasse, ein Vogelschutzgebiet auszuweisen, um dann per Ausnahmeerlaubnis eine Autobahn hindurch zu bauen. "Für uns ist völlig offen, ob dieser A 241-Abschnitt genehmigungsfähig ist", sagte Cwielag. "Notfalls schalten wir Brüssel ein."

Frank Ruhkieck

Quelle: SVZ (16.11.2005) - leicht gekürzt

[nach oben]

Haltestelle Wüstmark ist fast fertig

Wüstmark (st) · Die alte Haltestelle aus den späten 70er-Jahren ist schon abgerissen: Jetzt haben Bauarbeiter damit begonnen, die Fundamente der neuen Straßenbahn-Haltestelle in Wüstmark zu legen. Schon vom Ende des Monats an sollen die mehr als 120 000 Fahrgäste, die pro Jahr die Haltestelle nutzen, deutlich leichter einsteigen können. "Die neue Bahnsteighöhe liegt bei günstigen 23 Zentimetern", sagt Nahverkehr-Geschäftsführer Norbert Klatt. Zudem können Rollstuhlfahrer die in zehn Meter Höhe gelegene Haltestelle Wüstmark künftig über eine Rampe erreichen. Die Straßenbahn-Haltestelle ist zugleich Umsteigebahnhof zur MecklenburgBahn und wird von vielen Berufspendern genutzt. Mehr als 700 000 Euro investiert der Nahverkehr in die Sanierung, rund eine halbe Million davon gibt das Landeswirtschaftsministerium als Fördermittel dazu.

Quelle: SVZ (4.11.2005)

[nach oben]

Produktion bei Flamm AG in Göhrener Tannen läuft diesen Monat an

Göhrener Tannen · Die Produktion von Zulieferteilen für den Airbus wird noch in diesem Monat in Schwerin anlaufen. In dem neuen Werk der Flamm AG im Industriegebiet Göhrener Tannen bereiten derzeit 31 Mitarbeiter den Produktionsstart vor, 141 weitere werden für die Arbeit noch qualifiziert.

Für Roswitha Albrecht aus Klein Rogahn beginnt am kommenden Montag eine neue Welt. Die 51-jährige Arbeitslose wird als Logistikerin im Schweriner Werk der FlammAerotec GmbH arbeiten. Die gelernte Zerspannungsfacharbeiterin gehört zur ersten Staffel von Arbeitnehmern, die in 17-wöchigen Kursen in den Airbus-Werken Bremen und Nordenham für die Arbeit im neuen Zulieferbetrieb in Schwerin qualifiziert wurden. Sie unterstützt von Montag an gemeinsam mit 36 Kollegen die bislang 31 Mitarbeiter, weitere folgen.

Die Produktion im neuen Werk wird in den kommenden Wochen bereichsweise hochgefahren, mit Jahresbeginn wird voll produziert, kündigte Firmenchef Frieder Flamm gestern an. Nach dem Zerspannungsbereich, in dem 350 verschiedene Teile für den Airbus hergestellt werden, folgen im Dezember der Umformbereich mit weiteren 1700 Einzelteilen und der Baugruppenbereich, in dem 4500 verschiedene Teile gebaut werden. Flamm lobte gestern ausdrücklich die Unerstützung der Firmenansiedlung durch die Stadt sowie die gute Zusammenarbeit mit der Schwerin Agentur für Arbeit bei der Auswahl der neuen Mitarbeiter.

Insgesamt seien 2648 Bewerbungen - mehr als 90 Prozent davon aus der Region - eingegangen, sagte Dagmar Kultzscher, Personalmanagerin der Flamm AG. Gemeinsam mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit wurde die Auswahl getroffen. "Die langfristige, enge Zusammenarbeit zahlte sich aus. Wir konnten unsere Dienstleistungsrolle erfolgreich ausfüllen", sagte Agenturchef Hartmut Westkamp.

Oberbürgermeister Norbert Claussen versicherte, dass die Stadt "mit Volldampf" an der Ansiedlung weiterer Firmen arbeite.

(KOMMENTAR) Mehr als 2000 Bewerbungen von Arbeitssuchenden allein aus Schwerin und Umgebung für eine Arbeit im neuen Airbus-Zulieferwerk und das in Eigeninitiative - das spricht Bände und widerlegt das Vorurteil, Arbeitslose würden sich nicht um einen Job kümmern. Die hohe Motivation zeigt sich auch darin, dass keiner der Bewerber beim harten 17-wöchigen Trainingskurs absprang. Firmenchef Frieder Flamm honoriert das und will den Standort ausbauen. Hoffentlich folgen andere.

Bert Schüttpelz

Quelle: SVZ (4.11.2005)

[nach oben]

Umgehung fertig: Pampow atmet auf

Verkehr rollt zwei Monate früher als geplant von Schwerin-Süd direkt zur A 24

Pampow · Es ist vollbracht: Seit gestern Nachmittag rollt der Verkehr um Pampow herum. Jahre, ja Jahrzehnte wurde die Ortsumgehung "geplant" und nun in 13 Monaten gebaut. Zwei Monate früher als vorgesehen konnte die 3,4 Kilometer lange Straße nun für den Verkehr freigegeben werden.

Es muss ein Freudentag für Pampow sein, stellte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff beim Blick auf die mehreren hundert Pampower fest. Sie ließen es sich nicht nehmen, bei der Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung gestern Nachmittag dabei zu sein.

Schließlich hatten auch die Pampower, insbesondere die Anwohner der Schweriner Straße, in den nun etlichen zurückliegenden Jahren am meisten unter dem starken Verkehr zu leiden. Mehr als 17 000 Fahrzeuge schlängelten sich täglich auf der B 321 durch das Dorf. Gerade im Berufsverkehr gab es mehr Stau als Verkehrsfluss. Und besonders die Laster machten den Pampowern das Leben schwer. "Nun klappern die Gläser nur noch beim Anstoßen", scherzte der Landesvater.

Bei der Einweihung gestern hatte der Ministerpräsident zudem weibliche Verstärkung an seiner Seite. Angelika Mertens, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, ließ es sich nicht nehmen, zu diesem feierlichen Anlass wieder nach Westmecklenburg zu kommen. Auch wenn sie nach einem Blick ins Internet beinahe nach Pampow an der polnischen Grenze gefahren wäre...

Doch die SPD-Politikerin aus Hamburg fand den richtigen Weg und konnte sich so gestern überzeugen, dass die 11,5 Millionen Euro nicht in den Sand gesetzt, sondern "für Verkehrssicherheit und einen Zugewinn an Lebensqualität" investiert wurden. Mertens betonte, dass der Bund die Verkehrsverhältnisse im Raum Schwerin verbessern wollte. "Investitionen in die Infrastruktur sind gerade in Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern wichtig, damit sie im bundesweiten Vergleich mithalten können", betonte die parlamentarische Staatssekretärin.

Industriegebiete nun besser zu erreichen

Denn dank der Ortsumgehung können nicht nur die mehr als 3 000 Pampower nun aufatmen. Ihr Dorf kann umfahren werden. Und der kürzeste Weg der Schweriner über die A 24 nach Hamburg hat ein Nadelöhr weniger. Die 3,4 Kilometer lange Umgehungsstraße dient zugleich einer besseren Anbindung für die Schweriner Industriegebiete Göhrener Tannen und Süd sowie für das Pampower Gewerbeareal. "Damit wird das Interesse von Investoren an Standorten in und um die Landeshauptstadt weiter steigen", hofft Ringstorff.

Thomas Taschenbrecker, Leiter des Straßenbauamtes Schwerin, erinnerte auch daran, dass es bis zur gestrigen Einweihung ein langer und schwieriger Weg war. Die Planungen seit 1990 mussten immer wieder geändert werden, Sparzwänge und Klagen machten Kompromisse notwendig. Doch seit September 2004 haben sich die Bauleute mächtig ins Zeug gelegt. Die Firma Eurovia hatte zuvor bereits die Brücke über die Eisenbahnstrecke fertiggestellt. Danach kam die Firma Bunte zum Zuge. Sie baute die Trasse schneller als geplant, so dass sie zwei Monate früher als vorgesehen übergeben werden konnte. Zudem wurden statt der einst geplanten 17 Millionen "nur" 11,5 Millionen verbaut.

Der einzige "Verlierer" gestern Nachmittag war der Crivitzer Bürgermeister Ulrich Güßmann. Er hatte vor Jahren mit seinem Pampower Amtsbruder Hartwig Schulz gewettet, dass Crivitz vor Pampow eine Umgehungsstraße bekommt. Gestern gratulierte Güßmann herzlich und lud Hartwig Schulz zur Einweihung "seiner" Umgehung im nächsten Sommer nach Crivitz ein.

Werner Mett

Quelle: SVZ (8.10.2005)

[nach oben]