Suchen

 

Aktuelles - Archiv - 4. Quartal 2002

Meldungen des 4. Quartals 2002

Zoff im Garten: Vorstand in der Kritik

Verein "Vor den Wiesen" zerstritten und in Angst

Die Angst geht um zwischen den Gartenzäunen der Sparte "Vor den Wiesen" in Wüstmark. Was darf man sagen? Wem kann man noch vertrauen? Viele Kleingärtner geben dem Vereinsvorsitzenden die Schuld am Zoff im Garten. Doch den quälen ganz andere Sorgen.

"Wenn nicht ein Wunder passiert, dann werde ich beim Amtsgericht Insolvenz anmelden müssen", sagt Vereinsvorstand Manfred Grubert. Ohnehin sei das Vereinskonto weit im Soll. Doch die von den 93 Kleingärtnern der Wüstmarker Sparte "Vor den Wiesen" eingeforderte Jahresabschlussrechnung 2002 hätte bislang noch nicht einmal eine Hand voll der Vereinsmitglieder bezahlt. Der Vereinsvorsitzende, der sich inzwischen anwaltlichen Beistand geholt hat, will versuchen, das Geld für Pacht, Steuer, Versicherungen, Strom und Wasser noch einzutreiben. Gelingt das nicht, "wird der Gang zum Gericht unvermeidlich".

Das Nichtzahlen der Mitglieder hat zwei Gründe: Einerseits hält die Mehrheit der Kleingärtner die Forderungen für überzogen - die Kosten haben sich im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt -, andererseits ist das ihre Art Protest gegen den Alleingang des amtierenden Spartenchefs.

Der hat ganz klar gegen mehrere im Vereinsstatut festgelegte Paragraphen verstoßen. Doch der Protest der Mitglieder gleicht merkwürdigerweise einem Sturm im Wasserglas. "Viele haben eben Angst", konstatiert ein Kleingärtner. Das erklärt allerdings wenig, warum nicht einfach eine Mitgliederversammlung hilft, um die Probleme aus dem Weg zu räumen - und sei es gipfelnd in der Abwahl des amtierenden Vorsitzenden. Doch offenbar eingeschüchtert, akzeptieren die gestandenen Männer und Frauen, dass es seit Herbst 2001 nicht zur Mitgliederversammlung kommt: "Der Vorsitzende wollte keine..."

Zur Geschichte: Im Oktober 2001 legt der Vorstandsvorsitzende des Kleingartenvereins sein Amt nieder. Dessen Stellvertreter - Manfred Grubert - übernimmt die Vereinsführung - weil niemand anderes es machen wollte. Ob es nun sein Führungsstil ist oder aber die Stichelei der übrigen Vorstandsmitglieder - das kann niemand mehr genau sagen. Doch im Juli 2002 bekundet mehr als die Hälfte der Mitglieder per Unterschrift: "Der Vorstand schädigt den Verein." Der reagiert daraufhin mit einem Schreiben, droht sogar einzelne Kleingärtner aus der Sparte werfen zu wollen. Sein rechtsanwaltlicher Beistand - auf Vereinskosten - schüchtert die größtenteils Senioren auch ohne persönliche Anwesenheit ein. Die verbliebenden Vorstandsmitglieder legen im August ihre Arbeit nieder. Fortan in Manfred Grubert alleine. "Ich hab bestimmt 50 Leute gefragt. Aber niemand wollte Verantwortung übernehmen", beklagt der Vereinschef.

Ein juristisches Nachspiel ist kaum auszuschließen. Denn Änderungen im Vereinsvorstand sind im Vereinsregister anzuzeigen. Das ist bis heute nicht geschehen.

Timo Weber

Quelle: SVZ (23.11.2002, Seite 19)

[nach oben]

Umgehung entlastet Pampow

Noch immer schlängelt sich der Autoverkehr aus Schwerin in Richtung Süd, nach Pampow und zur Autobahn A 24 durch ein Nadelöhr am Ortsausgang über die B 321, mit der engen Kurve an der Brauerei, dem Bahnübergang und schließlich zur nahen Ortschaft Pampow. In Spitzenzeiten geht es hier nur sehr schleppend voran. Nun wird es mit der Ortsumgehung Pampow konkret. Ab Oktober 2004 soll die vierspurige Straße von Krebsförden kommend in Süd geradeaus weiter geführt werden. Gegenwärtig wird über die Bahnstrecke die Brücke gebaut, und sie macht sichtliche Fortschritte. Der Überbau der Bahnstrecke Ludwigslust/Hamburg - Schwerin steht schon fast. Bald wird der Verkehr auf der südlichen Achse an Pampow vorbei geführt, die Ortschaft gänzlich entlastet - der eigentliche Grund für die Umgehung, die aber auf dem Schweriner Territorium beginnt. Die Länge beträgt insgesamt 3,4 Kilometer.

Quelle: SVZ (18.10.2002, Seite 16)

[nach oben]

Bericht Teichfest 2002
Rede zur Teicheinweihung am 11. Oktober 2002

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Einwohner von Wüstmark und von Vossens Tannen, wehrte Gäste!

Der Verein "Wohngebiet Wüstmark e. V." hat zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr von Wüstmark und dem Ortsbeirat diese Einweihungsfeier für unseren schönen Teich organisiert.

Zwei Jahre lang bemühte sich der Ortsbeirat um die Sanierung des Teiches.

Lange Zeit war der Teich unansehnlich. Er war ohne Wasser und es wucherte Unkraut darin.

In diesem Jahr hatten wir das Glück auf unserer Seite, dass die entsprechenden Mittel und Möglichkeiten frei wurden. Die zuständigen Stellen von der Stadt haben daraufhin die Sanierung des Teiches finanziell abgesichert.

Die Gartenbaufirma Jolitz hab uns dann diesen schönen Teich angelegt.

Von dieser Stelle aus möchte ich dafür der Stadt und der Firma Jolitz danken.

Zum Schluß möchte ich zusammen mit dem Wehrleiter Thomas Beutelrock, dem Ortsbeiratsvorsitzenden Roland Süß und Heinz Rönke als ehemaliger langjähriger Wehrleiter und jetziger Ehrenwehrleiter das Band durchschneiden und so den schönen Teich allen zur Freude seiner Bestimmung übergeben.

Verein "Wohngebiet Wüstmark e. V."
Vorsitzender
W. Vick (gez. - Anm. des Webmasters)

Bilder werden folgen!
(Rede, Feuer u. a.)

Quelle: Eigene Recherche unter Hilfe vom Ortsbeirat (28.10.2002)

[nach oben]