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Aktuelles - Archiv - 3. Quartal 2005

Meldungen des 3. Quartals 2005

Bald freie Fahrt auf Ortsumgehung

Pampower freuen sich auf die Einweihung der neuen B 321 am 7. Oktober

Pampow · Noch eine gute Woche müssen die Pampower durchhalten: Ab dem Nachmittag des 7. Oktober rollt der Verkehr nicht mehr durchs Dorf, sondern auf der neuen B 321 um den Ort herum. Das lange Warten auf die Umgehungsstraße hat ein Ende.

Beim ersten Spatenstich für die Pampower Ortsumgehung luden Anwohner der Schweriner Straße ihre Nachbarn spontan zu einem Freudenfest ein. Ein gutes Jahr später ist es nun vollbracht: Am Freitag nächster Woche, dem 7. Oktober, werden Angelika Mertens, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, und Ministerpräsident Harald Ringstorff die neue B 321 für den Verkehr frei geben. Zum symbolträchtigen Akt um 14 Uhr auf der Brücke über die Eisenbahnstrecke werden hunderte Schaulustige erwartet. Danach müssen noch rasch die letzten Verkehrsschilder ausgewechselt werden und der Verkehr von Schwerin in Richtung A 24 rollt an Pampow vorbei.

Auf diesen Moment haben die Pampower lange gewartet. "Bereits seit 1990 gibt es Überlegungen und Pläne, Pampower vom Durchgangsverkehr zu befreien", blickt Pampows Bürgermeister Hartwig Schulz zurück. Bei Verkehrszählungen wurden bis zu 18000 Fahrzeuge pro Tag ermittelt. Doch dieser Fakt allein reichte nicht aus, um auch eine Ortsumgehung zu bauen. "Wir haben schon in der Planung alle Höhen und Tiefen durchgemacht", so Schulz.

Dabei schien es so, dass Pampow von der einst geplanten Transrapid-Strecke Hamburg – Berlin profitieren könnte. Für den angedachten Haltepunkt Holthusen wäre auch eine gute Verkehrsanbindung auf der Straße nötig gewesen – die Ortsumgehung Pampow. Doch als die Transrapid-Pläne platzten, kam die Straße auf den Prüfstand. "Es musste neu geplant werden, das kostete uns zwei Jahre", meint Schulz.

Gewerbegebiet Fährweg mit eigener Zufahrt

Und die jetzt fertige, neue Trasse der B 321 ist eine deutlich abgespeckte Variante der ursprünglichen Pläne. Nur ein Teil der Umgehung ist vierspurig. Die Brücken an den Kreuzungspunkten verschwanden. Doch die Pampower machten sich dafür stark, dass ihr Gewerbegebiet am Fährweg eine eigene Zu- und Abfahrt erhält, damit Kunden und Lieferverkehr keine Umwege durchs Dorf fahren müssen. "Für die Anbindungen an die Umgehung haben wir tief in die Gemeindekasse gegriffen", ergänzt der Bürgermeister.

Lange gestritten wurde auch, ob der Bahnübergang am Haltepunkt Schwerin-Süd bestehen bleibt oder die Straße hier dicht gemacht wird. Nun bleibt die alte Verbindung mindestens noch zwei Jahre offen. In dieser Zeit wird der Verkehr an der Stelle gezählt und danach die Situation neu bewertet.

Unterm Strich ist Schulz stolz und froh, dass die Ortsumgehung nun fertig ist. Vor allem die Laster rollen bald nicht mehr durchs Dorf. "Seit der Einführung der Maut hat der Schwerlastverkehr auf der B 321 deutlich zugenommen", beobachtete der Pampower. "Die Brummifahrer meiden die Autobahn."

Doch mit der 3,4 Kilometer langen Umgehung werden sich die Verkehrsströme im Süden Schwerins neu regulieren.

Wirtschaftsminister Otto Ebnet betont, dass diese Straße überregional bedeutend ist – auch für die Landeshauptstadt Schwerin und die angrenzenden Gewerbegebiete. Nach der langen und nicht immer einfachen Planungszeit haben die Bauleute letztlich das Projekt schneller als vorgesehen umgesetzt, so dass die Einweihung nicht erst Ende des Jahres, sondern Anfang Oktober erfolgt. Allerdings werden die Landschaftsgärtner ihre Arbeiten erst im Frühjahr ausführen.

 

Werner Mett

Quelle: SVZ (29.09.2005)

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So hat Wüstmark bei der Bundestagswahl 2005 gewählt

Die gesamte Landeshauptstadt Schwerin (damit auch Wüstmark) zählte zum Wahlkreis 13.

Auswahl Wahlbet. 1. Stimme 2. Stimme
SPD CDU Linke FDP Grüne SPD CDU Linke FDP Grüne
Wüstmark 71,2 41,8 24,3 25,3 4,2 1,9 39,1 26,2 24,4 3,7 4,0
Schwerin 70,5 43,0 23,6 23,1 3,8 3,6 38,6 22,9 23,1 6,2 6,1
Deutschland 77,7 - 34,2 35,2 8,7 9,8 8,1

Quelle: eigene Recherche (20.09.2005)

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Leichteres Umsteigen in Wüstmark

Wüstmark (bh) · Gestern begannen Abrissarbeiten an der Straßenbahnhaltestelle Wüstmark, die alljährlich 120.000 Fahrgäste nutzen. Die 1979 errichtete Station, seit einigen Jahren auch Umsteigebahnhof zur MecklenburgBahn, war nicht nur stark vom Zahn der Zeit angegriffen, sie stellte auch ein unüberwindbares Hindernis für mobilitätsbehinderte Menschen dar. Nahverkehrs-Geschäftsführer Norbert Klatt erläuterte: "In Wüstmark wird die Bahnsteighöhe auf günstige 23 Zentimeter erhöht. Eine Rampe ermöglicht Rollstuhlfahrern, die auf einer Anhöhe gelegene Haltestelle zu erreichen." Insgesamt 700.000 Euro kostet der Umbau, 500.000 davon überbrachte Wirtschaftsminister Otto Ebnet gestern als Förderung der Landesregierung.

Schon im November sollen die Arbeiten beendet sein. Die Straßenbahnen fahren bis dahin normal weiter.

Quelle: SVZ (13.09.2005)

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Bau der Umgehungsstraße nach Pampow in der Endphase
Neue Trassen von Süd bis zur Stadtgrenze fast fertiggestellt

Wüstmark · Mit Hochdruck wird in diesen Tagen an der Vollendung der Umgehungsstraße von Schwerin-Süd bis Pampow gearbeitet. Die Fahrspuren von der Kreuzung in Süd (Pampower Straße/Werkstraße) bis zur Stadtgrenze – der Eisenbahnbrücke – sind fertig. Gegenwärtig wird auf der neuen Fahrspur der gesamte Verkehr abgewickelt, während auf der anderen weiter gearbeitet wird, etwa an den Randbefestigungen.

Wer mit dem Auto in den rechten Teil des Gewerbegebietes will, muss die Strecke unter der neu gebauten Brücke hindurch nutzen. Auf der Brücke sind die letzten Arbeiten für den Straßenbelag im Gange.

Nach der Fertigstellung wird die Strecke in die Nachbargemeinde Pampow wesentlich schneller und auf fast geradem Wege verlaufen. Haltezeiten am oft geschlossenen Bahnübergang auf der B 321 zwischen Schwerin und Pampow werden dann auch der Vergangenheit angehören. Wichtigstes Argument ist jedoch die geringere Verkehrsbelastung auf der Schweriner Straße in Pampow.

 

Dietmar Unger

Quelle: SVZ (17.08.2005)

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Neue Kreuzung nimmt Gestalt an

Pampow (mt) · Das Werden und Wachsen der Ortsumgehung von Pampow können nicht nur die Anwohner direkt miterleben. Auch Autofahrer auf der B 321 sehen jeden Tag, wie es vorangeht. Das können sie in aller Ruhe tun, denn am Kreuzungspunkt mit dem Steinweg zum Gewerbegebiet Holthusen müssen sie derzeit warten. Hier entsteht eine vollkommen neue Kreuzung. Der Verkehr kann derzeit aber nur eine Fahrspur nutzen. Bauampeln regeln den Verkehr.

Doch damit ist es morgen Mittag vorbei: Der Verkehr auf der B 321 zwischen Pampow und Warsow kann dann wieder ohne Stopp fließen, hieß es gestern aus dem Wirtschaftsministerium.

Insgesamt liegen die Bauarbeiten der Firma Bunte gut im Zeitplan. Ende des Jahres wird die Umgehungsstraße eingeweiht.

Quelle: SVZ (04.08.2005)

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Göhrener Tannen: Industrie hat freie Fahrt

Verbindungsstrecke seit gestern benutzbar

Wüstmark (ps) · Die Zufahrt zum Industriegebiet "Göhrener Tannen" ist jetzt wieder frei: Gestern durchschnitten Baudezernentin Heidrun Bluhm (PDS), Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) und Frieder Flamm, Chef des Großinvestors Flamm Aerotec, das Einweihungs-Band.

Der neu- und ausgebaute Fährweg ist die Zufahrt des Großgewerbestandorts Göhrener Tannen. Erste Adresse dort wird die Flamm Aerotec sein, sagte Minister Ebnet bei der Straßenfreigabe: "Diese Ansiedlung wird nicht das letzte Wort sein, hier ist ein hervorragender Industrie-Standort." Er hoffe, dass das Beispiel der Flamm AG - der Luftfahrttechnik-Spezialist schafft in Schwerin 160 Arbeitsplätze - weitere Investoren überzeugen helfe, so Ebnet.

Für die mehr als zwei Kilometer lange Strecke haben die Bauunternehmen 15000 Kubikmeter Erdreich bewegt, 5000 Tonnen Asphalt verbaut und 1250 Meter Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Gesamtkosten: 6,3 Millionen Euro, 90 Prozent davon finanziert durch Fördergeld vom Land.

Vize-Oberbürgermeisterin Bluhm hob hervor, dass die schnelle Fertigstellung der jetzt auch für Schwerlasttransporte befahrbaren Verbindungsstraße zwischen der B321 und der B106 auch eine hervorragende Visitenkarte der Stadt sei: "Denn natürlich stehen wir mit anderen Kommunen im Wettbewerb um Investoren."

Investor Frieder Flamm lobte: Er sei sehr zufrieden, wie sein Unternehmen bei der Ansiedlung von der Stadt bisher betreut worden sei.

Quelle: SVZ (19.07.2005)

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