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Aktuelles -
Archiv - 3. Quartal 2004
Meldungen des 3. Quartals 2004
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Ebnet: "Wir ziehen das jetzt
durch!" |
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Seit gestern wird an der
Ortsumgehung Pampow gebaut/Gewerbegebiet erhält Zufahrt
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Pampow
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Das Warten und Bangen vieler Pampower hat ein Ende:
Seit gestern wird tatsächlich an der Ortsumgehung
gebaut. Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD)
versprach den Befürwortern: "Wir ziehen das jetzt
durch!"
Dass ein Politiker einräumt, dass öffentliche |
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Proteste Wirkungen zeigen und sich dafür sogar
ausdrücklich bedankt, ist im politischen Alltag eher
selten. Doch gestern war so ein seltener Tag.
Wirtschaftsminister Otto Ebnet bedankte sich bei den
Pampowern, die vor wenigen Wochen den sofortigen
Baubeginn der Ortsumgehung eingefordert hatten. Etwa 25
Befürworter der Entlastungsstraße ließen es sich auch
nicht nehmen, gestern Mittag den Start in die richtige
Bauphase mitzuerleben. Pampows Bürgermeister Hartwig
Schulz war sich daher auch sicher, dass "vielen
Pampowern ein Stein vom Herzen gefallen ist", als der
Bagger mit den Erdarbeiten an der Trasse zwischen
Schwerin-Süd und der Bahnstrecke begann.
"Das
wollte ich persönlich sehen", betonte Erika Adam. Die
Pampowerin wohnt in der Schweriner Straße, vier Meter
neben der B 321 steht ihr vor fünf Jahren saniertes
Wohnhaus. Die Risse im Fenstersims, das Klappern der
Gläser bei jedem vorbeifahrenden Lkw will sie nun noch
länger hinnehmen. "Aber ich wollte mit eigenen Augen
sehen, dass es jetzt wirklich losgeht", so die
Pampowerin, die spontan ihre Nachbarn zu einem
Freudenfest einlud.
Verkehrsführung am Bahnübergang umstritten
Minister Ebnet erhielt für sein Versprechen "Wir ziehen
das jetzt durch!" den Applaus der Anwesenden. Denn ganz
ohne Risiko ist der Bau der Ortsumgehung Pampow immer
noch nicht. Vier Klagen gibt es gegen den
"Feststellungsbeschluss" (SVZ berichtete). Zwei beziehen
sich auf die Verkehrsführung am heutigen Bahnübergang
Süd. Hier ist ein Tunnel für Fußgänger und Radfahrer
geplant. Benachbarte Firmen möchten erreichen, dass hier
auch in Zukunft der Pkw-Verkehr rollen kann. "Da der Bau
der Trasse von diesem Streit nicht berührt wird, können
wird loslegen", so Ebnet.
In den
beiden anderen Verfahren setzen das Land und das
zuständige Straßenbauamt Schwerin hingegen auf die
Richtigkeit ihrer Planungen: Gegenüber dem
Oberverwaltungsgericht in Leipzig wurde vor dem
gestrigen Baubeginn erklärt, dass das Straßenbauamt auf
eigenes Risiko baut. "Niemand wird eine fertige
Ortsumgehung zurückbauen", zeigte sich Ebnet
zuversichtlich.
Die 3,4
Kilometer lange neue Trasse der B 321 soll bereits im
November nächsten Jahres fertig sein. Die Baukosten
betragen etwa 12 Millionen Euro, das Geld kommt aus dem
Bundeshaushalt. Damit wird die Straße nicht ganz so
teuer wie ursprünglich geplant – ein Ergebnis des
Wettbewerbs in der Baubranche und der Ausschreibung,
berichtete Thomas Taschenbrecker, Leiter des
Straßenbauamtes Schwerin. Gleich acht Firmen hatten sich
um den Großauftrag beworben. Den Zuschlag erhielt vor 14
Tagen die Mecklenburgische Niederlassung der Firma
"Bunte Bau" in Teterow, die die Arbeit komplett
ausführen wird. "Wir sind natürlich froh, den Auftrag
erhalten zu haben", betont Bunte-Geschäftsführer Helmut
Renze. So um die zehn Bauleute werden ständig im Einsatz
sein, zu Spitzenzeiten schon mal die doppelte Anzahl.
Wirtschaftsminister brachte gleich Fördergeld mit
Nicht
zum Projekt Umgehungsstraße gehört ein anderes
Bauvorhaben, das aber unmittelbar zur neuen
Verkehrslösung für Pampow gehört: Die Gemeinde sorgt am
Fährweg für ein direkte Anbindung des Gewerbegebietes an
die Ortsumgehung. Etwa 410000 Euro kostet dieses
Vorhaben. Die Gemeinde Pampow muss das Geld aber nicht
allein aufbringen, denn Minister Ebnet hatte gestern
auch einen Fördergeld-Bescheid über 328000 Euro in der
Tasche.
Werner Mett
Quelle:
SVZ
(07.09.2004) |
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Besucherandrang bei Messe
Auto & Tuning |
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Neueste Modelle,
Schmuckelemente und Gogo-Girls
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Wüstmark (du) ·
Tausende Besucher drängten sich am Wochenende auf dem
Gelände des alten Komm-Marktes in Süd. Die erste
Schweriner "Auto & Tuning Messe" war ein voller Erfolg,
rund 20 000 Gäste wurden nach Angaben der Veranstalter
gezählt.
Diese
Messe – die größte ihrer Art in Norddeutschland – ließ
viele Besucher in neue Welten eintauchen. Auf 15 000
Quadratmetern präsentierten fast 100 Aussteller ihre
Fahrzeuge und alles rund ums Tuning. Es waren nicht nur
faszinierende Autos mit verrückten Umbauten zu
bestaunen, sondern auch die neuen Modelle
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führender Autohersteller. Neben den Autos gab es
Ersatzteile und Schmuckelemente von Tuning-Firmen wie
AMG oder ABT und regionalen Händlern zu kaufen.
So
attraktiv wie die Autos war auch das Begleitprogramm der
Messe. Zwischen den Karossen zeigten sich in
regelmäßigen Abständen Gogo-Girls und sorgten für
zusätzlichen Blickfang. Mehfach veranstaltet wurde "Sexy-Car-Wash"
– schöne junge Frauen wuschen die Autos – sowie "Low-Rider-Shows".
Höhepunkt am Sonnabend war ein Nachmittag für Kinder und
Jugendliche. Der Ortsclub Tourist Schwerin e.V.
veranstaltete einen ACV-Jugendkart-Slalom.
Quelle:
SVZ
(06.09.2004) |
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Schweriner Firmen warten auf
Ortsumgehung Pampow |
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Unternehmer: Stadt muss
ebenfalls aktiv werden
Pampow / Schwerin (mt) ·
Die Pampower erhalten für ihre Forderungen "Wir wollen
die Umgehungsstraße" (siehe SVZ vom 5. August),
Rückendeckung aus Schwerin-Süd. Dieter Clauß,
Geschäftsführer von der Hachmeister & Clauss Grundstücks
GmbH, betont in einem Schreiben an die SVZ, dass die
Investoren in Süd zu Beginn der 90er Jahre Bauanträge
gestellt haben, weil ihnen die Umgehungsstraße in
Aussicht gestellt wurde. Der Verkehr sollte bereits ab
1996 rollen.
"Das
war für viele Investoren, so auch für uns, die
Entscheidungsgrundlage, Grundstücke zu erwerben", betont
Clauß. Die Verzögerungen bei der Planung hatten für
seine Firma schlimme Folgen: 27 Mitarbeiter mussten
entlassen werden, Abfindungszahlungen belasten das
Unternehmen, ein Teil der erworbenen Grundstücke ist
seit zwölf Jahren unbebaut.
Dieter
Clauß ist froh, dass die Einwohner von Pampow nun
Signale setzen und den Baubeginn der Umgehungsstraße
fordern. Er kündigt an, dass "die noch in Schwerin
verbliebenen Firmen sich in Zukunft stärker einmischen
werden". Zugleich fordert der Geschäftsführer die Stadt
Schwerin auf, "ihre nicht spürbare Haltung aufzugeben
und ebenfalls aktiv zu werden" – für die Umgehungsstraße
Pampow und die Belebung des Gewerbeareals Schwerin-Süd.
Für die
Position der Firmen, die gegen das Projekt
Umgehungsstraße Klagen eingereicht haben, hat Dieter
Clauß kein Verständnis: "Die haben wider besseren
Wissens ihr Firmenkonzept an anderer Stelle
verwirklicht." Zugleich beklagt der Geschäftsführer,
dass die Kläger die Probleme der Pampower durch die
heutige Verkehrsbelastung ebenso wenig interessiert wie
die negativen Folgen für die neu entstandenen Firmen in
Süd, die die lebensnotwendige Verkehrsanbindung über die
Umgehungsstraße brauchen.
Quelle:
SVZ
(27.08.2004) |
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Brücke Wüstmark bald wie neu |
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Nahverkehr saniert noch
bis 20. August marode Überführung
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Wüstmark (ps) · Noch knapp zwei Wochen haben
auf der Straßenbahn-Brücke Wüstmark die Bauarbeiter das
Sagen. Die Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS) saniert schon
seit Ende Juli die marode Brücke. "Alle Arbeiten laufen
planmäßig", erklärte Nahverkehrschef Norbert Klatt jetzt
auf SVZ-Nachfrage. Am 20. August sollen die Bahnen
wieder über die Brücke fahren - bis dahin fährt der
Nahverkehr Ersatzverkehr. Die Busse verkehren zu den
Zeiten, die der gerade in Kraft getretene neue Fahrplan
für die Linien 1 und 2 ausweist.
Die
Sanierung der Brücke koste rund 420 000 Euro, so Norbert Klatt - mehr als bei der Sanierung der Brücke Grünes
Tal. Klatt: "Die Wüstmark-Brücke ist viel stärker |
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mitgenommen. Eingedrungene Feuchtigkeit hat tiefe Risse
verursacht." Deshalb sei der Sanierungsaufwand relativ
groß. Durch das gute Wetter sei es aber möglich, schnell
voranzukommen, so Klatt: "Und dann hält die Brücke
wieder mindestens 20 Jahre."
Quelle:
SVZ
(10.08.2004) |
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Erste Auto- und Tuning-Messe
vom 3. bis 5. September |
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Wüstmark ·
Auf der ersten Auto- und
Tuning-Messe in Schwerin vom 3. bis 5. September wollen
die Aussteller zeigen, dass ein Auto wesentlich mehr als
ein Auto sein kann. Die großen Tuning-Firmen, wie AMG
oder ABT, werden sich in der früheren KOMM-Halle genauso
präsentieren wie regionale Händler und mehr als 50
Privatfahrzeuge. So wird der berühmte Power-Polo mit 469
PS zu bestaunen sein ebenso wie der Kenwood-Golf oder
der preisgekrönte BMW E46 Coupé aus Neu Kaliß (unter
anderem mit poliertem und farbig lackiertem Motor). So
spektakulär wie die Exponate soll auch das
Rahmenprogramm werden: Beim Sexy-Car-Wash waschen "die
schönsten Frauenvon MV" Autos, außerdem "hüpfen"
Low-Rider-Fahrzeuge um die Wette, und die "Miss Auto &
Tuning" wird gewählt.
Auf
insgesamt 15000 Quadratmetern werden fast 100 Aussteller
ihre Fahrzeuge und alles rund ums Tuning präsentieren.
Hier gibt es nicht nur faszinierende Autos mit
verrückten Umbauten zu bestaunen. Fast alle Tuningfirmen
werden mit ihren (Kunst-)Handwerkern anreisen. Wer will,
kann seinem Wagen direkt auf der Messe ein
wirkungsvolles Scheibendekor oder ein Airbrush-Motiv
verpassen lassen.
Wie
sich ein gebrauchter Golf III in einen superschicken
Sportgolf verwandelt, auch das soll auf der Messe
demonstriert werden: Schon jetzt wird an dem Auto
geschraubt und gespachtelt. So bekommt der Wagen ein
Sportfahrwerk, Sportsitze, ein Sportlenkrad, eine
Soundanlage, Klarglas-Rückleuchten und vieles andere
mehr. Den letzten Schliff erhält der Golf direkt während
der dreitägigen Messe. Da können die Besucher dann den
Autotunern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Der
Clou: Den fertig gestylten Golf gibt es zu gewinnen: als
Hauptpreis der großen Auto- und-Tuning-Verlosung. Die
Lose sind direkt vor Ort erhältlich.
Dass
das Team um Concept-Event-Chefin Viola Lässig die Auto-
und Tuning-Messe organisiert, kommt nicht aus heiterem
Himmel. Viola und ihre Jungs fahren schon seit Jahren
auf Autotuning ab. "Mit dieser Messe erfüllen wir uns
einen Traum", so Viola. "Endlich sind alle relevanten
Hersteller und Dienstleister auf einer großen
Verkaufsmesse vertreten."
Quelle:
SVZ
(22.07.2004) |
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