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Aktuelles -
Archiv - 3. Quartal 2003
Meldungen des 3. Quartals 2003
| Gläubiger
klagen gegen die Stadtwerke |
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Es geht um eine
Nachzahlung von 19 Millionen Euro / Droht der Bankrott?
Jetzt wird es ganz eng
für die Stadt Schwerin und ihre Stadtwerke. Gläubiger
fordern 19 Millionen Euro. Morgen wollen sie Klage
einreichen.
"Die Schweriner
Stadtwerke schulden uns 19 Millionen Euro", sagte
Fondsmanager Kristian Dorenberg, Geschäftsführer der
BTV in München, gestern gegenüber SVZ. Die Stadtwerke
hätten bisher auf diese Forderung mit keinem
akzeptablen Angebot reagiert. Der Fondsmanager
entschlossen: "Wir werden am Donnerstag beim
Schiedsgericht Klage gegen die Stadtwerke
einreichen." Wenn notwendig, soll eine Zahlung
erzwungen werden.
Die Stadtwerke in der
Finanzklemme. Das kommunale Unternehmen hatte die beiden
Kraftwerke in Wüsmark und Lankow Anfang der 90er-Jahre
zwar mit mehr als 100 Millionen Euro Fremdkapital bauen
lassen und ist Betreiber dieser überdimensionierten und
kostspieligen Anlagen. Doch Eigentümer und Vermieter
ist nach mehreren fragwürdigen Millionenverträgen die
HKW Pool KG, ein Fonds der 1998 von der BTV in München
aufgelegt wurde. Dem Fonds gehören außer den beiden
Anlagen in Schwerin noch Kraftwerke in Neubrandenburg,
Dessau, Stendal und Staßfurt. Das Geld dafür stammt
von 3600 Anlegern - Zahnärzte, Anwälte, Unternehmer -
denen eine Rendite von neun Prozent nach Steuern
versprochen wurde.
Die Anleger wollen ihr
Geld. Die Forderungen von 19 Millionen Euro an die
Stadtwerke ergeben sich aus den nichtgezahlten Mieten für
die Kraftwerke im Jahr 2002 und im ersten Halbjahr 2003.
Doch die Schweriner Stadtwerke können die
Millionensummen, zu denen sie sich in den fragwürdigen
Verträgen von 1992, 1997 und 1998 verpflichtet haben,
nicht aus dem laufenden Geschäft zahlen.
Bereits die Mieten für
die Jahre 2000 und 2001 in Höhe von 20 Millionen Euro
konnten die Stadtwerke nach Schiedsgerichtsurteil nur
entrichten, weil Anteile des kommunalen Unternehmens an
den Konzern Eurawasser verkauft wurden.
Auch diesmal sieht es
eng aus. "Etwa in einem halben Jahr", so schätzt
Fondsmanager Kristian Dorenberg, "könnte das
Schiedsgericht über die Forderungen gegenüber den
Stadtwerken entscheiden". Dann droht bei weiterer
Nichtzahlung der vereinbarten Summe Zwangsvollstreckung.
Wollen die Stadtwerke den Bankrott abwenden, brauchen
sie erneut frisches Kapital in Millionenhöhe. Dieses
Geld kann nur aufgebracht werden, wenn die Stadt
Schwerin ihre Anteile an den Stadtwerken oder das
Stromnetz an dritte verkauft.
Doch so verliert die
Stadt Schritt für Schritt ihr Vermögen, ohne dass das
Grundproblem gelöst wird. Denn bis 2014, so
verpflichteten sich die Stadtwerke in den Verträgen, müssen
sie Jahr für Jahr weitere Millionen für die beiden
Kraftwerke an Miete zahlen.
Thomas Volgmann
Quelle:
SVZ (17.09.2003) |
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| Projekt
PROFI soll Schüler bei Berufsfindung unterstützen |
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Wüstmark
(ps) Gestern ist im Bildungszentrum der
Handwerkskammer Schwerin PROFI gestartet worden, ein in
Deutschland bisher einmaliges Projekt zur beruflichen Frühorientierung.
Zum Start war die PDS-Landtagsabgeordnete Angelika
Gramkow zu Gast.
PROFI
steht für "Projektwochen zur Berufsfindung".
In drei Modulen lernen die Schüler in den Lehrwerkstätten
der Handwerkskammer erst verschiedene Berufsfelder
kennen, vertiefen dann ihre Erfahrungen in einem Beruf
und absolvieren schließlich ein regelrechtes
Betriebspraktikum. "Der Schüler ist dann so
umfassend orientiert, dass er direkt in die realen
Betriebsabläufe integriert werden kann", erläuterte
Projektleiter Peter Michelmann. Das Risiko eines
Ausbildungs-Abbruchs sei deshalb geringer.
Im
ersten PROFI-Projekt orientieren sich seit gestern 83
Schülern und Schülerinnen aus der Beimler-, Gutenberg-
und Siemens-Schule in den Berufsfeldern Elektrotechnik,
Holztechnik, Farbtechnik, Heizungs-, Sanitär- und
Klimatechnik, Kfz-Technik, Friseurhandwerk und Kosmetik.
Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für
Arbeit und Bau MV, die Deutsche Kinder- und
Jugendstiftung, das Landesjugendamt MV und die
Landeshauptstadt Schwerin.
Quelle:
SVZ (09.09.2003) |
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| Post
vom erfolgreichen Triathleten und Wüstmarker Michael
Kruse |
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Hallo Stefan,
habe die von Dir erarbeitete Chronik genau studiert und muss
zugeben, sie gefällt mir sehr gut. Ich finde es bemerkenswert, das ein
zugezogener Schweriner sich für dieses Dorf interessiert. Also nur weiter so.
Ich selbst bin in Wüstmark großgeworden und wie es die Zeit erlaubt, fahre ich zu
meinem Vater Claus Kruse um meine damaligen Kindheitsträume auf eine andere Art
wiederzufinden. Am 09.01.1966 in Schwerin geboren, wohnte ich im Elterlichem
Haus bis 1974. Die Schule besuchte ich im benachbarten Dorf
Pampow. Als sich
meine Eltern scheiden ließen, zogen wir nach Schwerin.
Für meinen Bruder und
mich, brach damals eine Welt zusammen unsere Dorfkumpels und unser schönes
Dorf verlassen, eigentlich undenkbar. Jede freie Minute fuhren wir in den
Ferien oder am Wochenende wieder nach Wüstmark zu unserer Oma (Mutter meines
Vaters) die mit im Haus lebte. Hier verlebten wir die schönsten Zeiten in den
Ferien.
Nach meiner Schulzeit in Schwerin, ging ich 1982 in die Lehre, nach
Berlin und somit verlor sich auch der alte Freundeskreis.
Viele meiner Freunde verließen nach der Schulzeit auch Wüstmark
und begannen eine Lehre außerhalb. Außer einer blieb Wüstmark treu, mein Schulkamerad Rainer
Wilke. Er arbeitet
noch heute im Elterlichem Betrieb Autoteile Wilke.
Dieses Dorf hat mich als
Kind, wie auch jetzt in einen gewissen Bann gezogen. Damals war das Dorf nur
von Wald und Feldern umgeben. Anfang der siebziger, wurde dann das
Industriegebiet gebaut und es wurde langsam etwas unruhig im Dorf. Schade, aber das ist
eben der Lauf der Zeit.
Heute sehe ich ein Dorf vor mir, was sich über die
Jahre sehr verändert hat, aber sein Flir irgendwo aufrechterhält. Darum bin ich
stolz sagen zu können ich bin auch ein Wüstmarker. Stefan vielleicht kann ich
mal auf sportlicher Weise etwas für Wüstmark tun. Unter meiner Webseite
www.ironman-michael-kruse.de findest Du alles was ich verrücktes mache.
Bis dann
mit sportlichem Gruß
Triathlet Michael Kruse.
Anmerkung
vom Webmaster: Diese Email erreichte mich am 3. Juli
2003. Nachdem Michael sein Einverständnis gab, könnt
ihr nun über seine persönliche Bindung zu Wüstmark
erfahren. Vielleicht verstehen nun auch einige, was ich
persönlich an diesem "Dorf" so mag! |
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| Wüstmark
feierte seiner Feuerwehr |
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Erfolgreichste Wehr der
Stadt / Dreitägiges Fest mit historischem Umzug durch
Stadtteil
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Die erfolgreichste
freiwillige Feuerwehr der Landeshauptstadt feierte am
Wochenende nicht nur den eigenen offiziellen 40.
Geburtstag, sondern auch sich selbst und den
fantastischen Zusammenhalt im Stadtteil Wüstmark.
Es war schon
beeindruckend, was die 30 aktiven Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehr Wüstmark gemeinsam mit ihrer zwölfköpfigen
Jugendwehr für das dreitägige Fest alles auf die Beine
gestellt hatten: Nach der offiziellen Eröffnung am
Freitagabend gemeinsam mit Stadtpräsident Armin Jäger
bildete der historische Festumzug am Sonnabend einen Höhepunkt.
Dank vieler Helfer aus
dem Stadtteil und befreundeter Wehren aus dem Umland
sowie sämtlicher Feuerwehren der Landeshauptstadt zog
ein imposanter Zug durch Wüstmark - beklatscht und begrüßt
von hunderten Schaulustigen. Der Festumzug verdeutlichte
sehr anschaulich die Entwicklung der Feuerwehr: Angeführt
durch Wassereimer schleppende Frauen folgte ein riesiger
Wasserbottich, den Brandhelfer benutzten. Erst dann gab
es den Pferdewagen, auf dem die
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Feuerwehrleute in
historischen Uniformen thronten.
Auch die jüngere
Vergangenheit war deutlich sichtbar vertreten: dem
Traktor folgte der LO, dann die modernen Deutz-Löschfahrzeuge.
"Ohne die vielen
Helfer wäre das alles gar nicht möglich gewesen",
sagt denn auch Thomas Beutelrock, der seit fünf Jahren
der Wüstmarker Wehr vorsteht, die im Erwachsenenbereich
bereits im sechsten Jahr in Folge die
Stadtmeisterschaften für sich entscheiden konnte. So
haben auch viele Wüstmarker mitgemacht, die ansonsten
nicht viel mit der Feuerwehr zu tun haben. Alte Technik
kam beispielsweise aus dem Plater Feuerwehrmuseum und von
den befreundeten Kameraden aus Stralendorf, die
historischen Uniformen steuerte das Mecklenburgische
Staatstheater bei. "Wir haben aber auch bei vielen
ehemaligen Kameraden noch gute Sachen entdecken können",
so Beutelrock.
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Vor allem einer hat
seinen eigenen kleinen Feuerwehr-Fundus zu Hause:
Karl-Heinz Rönke. Der Wüstmarker Ehrenwehrführer hatte
die Wehr im Stadtteil 1963 mitbegründet und ihr bis 1995
aktiv vorgestanden.
In einer
sehr amüsanten wie informativen Ansprache brachte Rönke
am Freitagabend den Gästen die
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Geschichte
der Wüstmarker Feuerwehr näher. Denn eigentlich ist die
Wehr viel älter als 40 Jahre. Die Wurzeln der
engagierten ehrenamtlichen Arbeit in der Feuerwehr gehen
schon auf das Jahr 1883 zurück. In diesem Jahr fanden
sich erstmals Bürger aus Wüstmark, um gemeinsam dem
roten Hahn zu trotzen. Bereits ein Jahr später, so
lässt es sich in der Chronik, geführt von Karl-Heinz
Rönke nachlesen, entstand das erste Gerätehaus und die
ersten Gerätschaften kamen dazu. Ältere Einwohner sagen
übereinstimmend aus, dass die Freiwillige Feuerwehr
Wüstmark sich im Jahre 1933, mit der Machtübernahme des
Faschismus, eigenständig aufgelöst hat. Nur wenige
Dinge dieser Zeit sind erhalten und zeugen von den
Aktivitäten der damaligen Kameraden.
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Erst im Jahre 1963
fanden sich wieder Bürger aus Wüstmark, um den Gedanken
der freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeit in der
Feuerwehr fortzuführen. Zu diesem Zeitpunkt zählte die
Wehr sieben Mitglieder. Erst im Frühjahr 1965 stieg die
Mitgliederzahl auf zwölf Kameraden. In den Folgejahren
stabilisierte sich die Mitgliederzahl. So liegt die
Personalstärke der Wehr seit 1968 beständig bei 30
Kameraden. Von 1971 bis 1973 bestand eine leistungsstarke
Frauengruppe. Seit 1970 gehört die Wüstmarker Feuerwehr
zu Schwerin. |
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"Ich habe mich
besonders gefreut, dass auch Wehren aus Pampow,
Stralendorf, Lützow und Hoort zu unserem Geburtstag
gekommen sind", sagt Wehrführer Thomas Beutelrock.
"Das zeigt, dass wir ein sehr gutes Verhältnis
zwischen Stadt und Land haben." Dass dieses nicht
nur Spaß macht, sondern auch erforderlich ist, hatte
nicht zuletzt der Großbrand von Schöller-Plast im
Oktober 2001 gezeigt, bei dem Feuerwehrleute über die
Stadtgrenzen hinaus den größten Brand der vergangenen
Jahre gemeinsam bekämpften.
Timo Weber
Quelle:
SVZ
(25.08.2003) - Ausführlicher Bericht:
http://www.ff-wuestmark.de
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| 40
Jahre Feuerwehr Wüstmark - Festeinladung |
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Hierzu sind alle Bürger
herzlich eingeladen.
Los geht es am Samstag,
den 23. August um 14.00 Uhr mit einem historischen Festumzug
an unserem Feuerwehrgerätehaus. Danach können einige
Fahrzeuge aus dem Umzug und die Drehleiter der
Berufsfeuerwehr besichtigt werden. Dazu laden wir zu
Kaffee und Kuchen im Festzelt am Teich ein. Für unsere
Kleinen ist eine Hüpfburg aufgebaut.
Abends ab 19.00 – 01.00 Uhr
ist jeder zum Tanz im Gerätehaus der FF Wüstmark eingeladen.
Hinweis: In der Augustausgabe der Hauspost hieß es, dass
der historische Festumzug um 14.00 Uhr in Vossens Tannen
startet. Das ist so nicht ganz richtig. Der Festumzug beginnt
zwar um 14.00 Uhr, aber an unserem Gerätehaus.
Mehr Infos unter:
http://www.ff-wuestmark.de
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Hauspost berichtet über Wuestmark.de |
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Chronik digital
Eine öffentlich zugängliche Chronik über Wüstmark mit Abbildungen von
Originaldokumenten sowie Urkundenabschriften und historischen Fotografien gibt es im
Internet unter www.wuestmark.de
Die liebevoll zusammengetragenen Fakten zur Geschichte des Ortes stammen von Stefan
Thielecke, der in mühevoller Kleinarbeit über eineinhalb Jahre hinweg das
Stadtarchiv und andere Quellen für diese Homepage durchforstete. Neben Historischem
findet der interessierte Besucher auch Informationen zum heutigen Wüstmark. Die
Seite ist eine private Unternehmung des 23jährigen und erscheint frei von Werbung.
Quelle:
Hauspost
(August 2003, Seite 14) |
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| Bahnübergang
Pampow bleibt vorerst offen |
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Kompromiss bei Planung der
Ortsumgehung
Auch nach dem Bau der
Ortsumgehung von Pampow wird der Bahnübergang an der
heutigen B 321 nahe dem Haltepunkt Schwerin-Süd für
den Fahrzeugverkehr offen bleiben - für eine Probezeit
von ein bis zwei Jahren. Das ist der Lösungsvorschlag,
der im Rahmen der Anhörung zum
Planfeststellungsverfahren in die Unterlagen aufgenommen
wird, so Thilo Schelling, Ministerialdirigent im
Schweriner Wirtschaftsministerium, gestern in einem
SVZ-Gespräch.
Die Planungsunterlagen
für die Pampower Ortsumgehung lagen im Frühjahr im
Stralendorfer Bauamt aus (SVZ berichtete). Die Anhörung
fand nun statt.
Gegen die ursprünglich
geplante Schließung des heutigen Bahnübergangs für
den Fahrzeugverkehr hatten vor allem Unternehmen aus
Pampow und Schwerin-Süd protestiert. Bislang war
lediglich der Bau eines Tunnels für Fußgänger und
Radfahrer an dieser Stelle vorgesehen, der auch für den
Fahrzeugverkehr erweitert werden könnte. Die dafür
anfallenden Mehrkosten will der Bund als Bauherr der
Umgehungsstraße aber nicht tragen.
Die Entscheidung für
die endgültige Gestaltung der Anlagen am heutigen Bahnübergang
ist mit dem nun vorgeschlagenen Kompromiss vertagt. Mit
der befristeten Beibehaltung des Bahnübergangs soll
sich zeigen, ob die heutige B 321 nach dem Bau der
Pampower Ortsumgehung auch weiterhin vom Fahrzeugverkehr
stark in Anspruch genommen wird. Schelling geht davon
aus, dass sich der Kraftverkehr auf die Umgehungsstraße
verlagern wird.
Im weiteren
Planungsverlauf ist nun der Planfeststellungsbeschluss
zum Projekt nötig. "Falls es dagegen keine Klagen
gibt, könnte ab dem Frühjahr 2004 gebaut werden",
hofft Thilo Schelling.
Nicht unter die noch
laufende Planung fällt die Brücke über die
Eisenbahntrasse zwischen Schwerin-Süd und Pampow. Für
sie gab es ein Extra-Planungsverfahren. Das Bauwerk
steht bereits.
Die Ortsumgehung Pampow
wird insgesamt 3,4 Kilometer lang sein und etwa 14
Millionen Euro kosten. Werner Mett
Quelle:
SVZ (23.07.2003) |
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| Arbeitsplätze
bei Lävemann nach Übernahme gesichert |
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Stahlbaufirma unter neuer
Regie / Investor: gute Perspektiven
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Die
Fundia GmbH aus Mühlheim an der Ruhr übernimmt
die Schweriner Lävemann Baustahl GmbH. Das hat
der Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus gestern
bekanntgegeben. Er hatte sich bemüht, neue
Investoren für die insolventen Lävemann-Firmen
Schwerin Rostock, Barsbüttel und Lübeck zu
finden.
Lävemann
stellt Stahlbewehrungen für Betonbauten her. Mit
der Übernahme der Schweriner und Rostocker
Standorte der Firma durch die zur |
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skandinavischen
Rautaruuki-Gruppe gehörende
Fundia GmbH konnten zehn von 16 Arbeitsplätzen in
Schwerin gerettet werden. "Hätte Lävermann
dichtmachen müssen, wären bei den Subunternehmern rund
150 Arbeitsplätze weggefallen", so Denkhaus.
"Wir konnten eine
vertragliche Regelung mit dem Betriebsrat und der IG Bau
erreichen", sagte Fundia-Geschäftsführer Bernd
Steffen auf SVZ-Nachfrage. Durch die vereinbarte
Lohnreduzierung sei "die Kostenstruktur wieder da,
wo sie hingehört". Deshalb, so Bernd, habe man
Hoffnung, in Schwerin trotz der Baukrise wieder positive
Tendenzen verzeichnen zu können. Für die Lübecker
Niederlassung kam keine Auffanglösung zustande, auf die
Filiale Barsbüttel hat Fundia noch eine Option. Philip Schroeder
Quelle:
SVZ
(22.07.2003) |
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