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Aktuelles -
Archiv - 2. Quartal 2005
Meldungen des 2. Quartals 2005
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Airbus-Zulieferer liegt vor
dem Zeitplan |
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Flamm-Aerotec lobt
Zusammenarbeit mit Stadt
Göhrener Tannen
(cb)
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100 Meter lang und 30 Meter breit – schon jetzt in der
Rohbauphase sind die immensen Ausmaße des neuen
Produktionsgebäudes der Flamm-Aerotec in den Göhrener
Tannen deutlich. Von Januar 2006 an werden dort Teile
für den Airbus produziert.
Seit
der Grundsteinlegung am 4. April herrscht auf dem
Gelände des Industrieparkes rege Bautätigkeit. Bisher
lief alles nach Plan. "Alle Versorgungsleitungen sind
bereits in der Erde", sagt Uwe Behrendt, Baubetreuer der
EVS. "Damit sind alle Voraussetzungen für die Aufnahme
der Produktion erfüllt. Insgesamt wurden fast fünf
Kilometer Leitungen verlegt. Damit ist auch die
Ansiedlung weiterer Unternehmen ohne Verzögerung
möglich. Noch im Juli soll außerdem der aus- und
teilweise neugebaute Fährweg zwischen der
Carl-von-Linde-Straße und der B 106 freigegeben werden.
Damit soll nicht nur die Anbindung des Areales aus
Richtung Ludwigslust sowie von der A 24 aus Richtung
Hagenow gegeben sein, auch der später geplante eigene
Autobahnanschluss an die A 241 wurde dabei
berücksichtigt.
Durch
die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung
wurden die Erschließung und die Errichtung des
Produktionsgebäudes koordiniert. Die "Lotsenfunktion"
der Stabsstelle schätzt auch Heinz Schumachers:
"Zusammenarbeit und Betreuung waren hervorragend, wir
sind zurzeit sogar schon zwei Wochen weiter als im
Zeitplan vorgesehen", sagt der Leiter des
Zentraleinkaufs von Flamm-Aerotec. Der Produktionsstart
am 1. Januar 2006 werde auf jeden Fall eingehalten.
Quelle:
SVZ
(28.06.2005) |
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Blitz ließ Bahnschranken
erstarren |
Übergang zwischen Pampow
und Schwerin blockiert
Pampow (CM)
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Der Blitzeinschlag in das Stellwerk Holthusen führte an
mehreren Bahnübergängen dazu, dass sich die Schranken
nicht schließen ließen. In Wüstmark, zwischen Pampow und
Schwerin, war es umgekehrt: Die Balken gingen nicht mehr
hoch. Seit Dienstag Abend 18 Uhr kam dort kein Fahrzeug
über die Schienen, der Verkehr musste umgeleitet werden.
Laut Auskunft der Bahn war dieses Problem gestern gegen
Mittag behoben. Die Anlage sei aber nach wie vor nicht
betriebstüchtig.
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Es
wird damit gerechnet, dass im Laufe des Vormittags
dort auch der Bahnverkehr wieder rollen kann. Sollte
die Schranke, die stark in Mitleidenschaft gezogen
ist und neue Bauteile benötigt, bis dahin noch nicht
funktionieren, werden Bahnübergangsposten mit
Flaggen den Verkehr regeln, so ein Bahnsprecher.
Gleiches gelte auch für alle anderen gestörten
Schrankenanlagen in der Region. |
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Quelle:
SVZ
(23.06.2005) |
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Wüstmarker Feuerwehr gewann
den Stadtausscheid |
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Schlossgarten II siegte beim Brandschützer-Nachwuchs
Lankow (CK)
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Sieger des Stadtausscheids der freiwilligen Feuerwehren
der Landeshauptstadt ist die Wüstmarker Wehr. Die
Brandschützer aus dem Schweriner Süden gewannen am
Sonnabend auf dem Sportgelände in Lankow sowohl die so
genannte "Gruppenstafette" als auch den "Löschangriff
nass". Zweiter in der Gesamtwertung wurde die Mannschaft
der Freiwilligen Feuerwehr Warnitz, vor den Wehren aus
Schwerin-Mitte und Schlossgarten, einer reinen
Frauengruppe verschiedener Wehren, und den Kameraden aus
Wickendorf.
Auch
der Nachwuchs der Brandschützer trat am Sonnabend zum
Wettbewerb an. Sieger wurde die Jugendfeuerwehr
Schlossgarten II, die sich für den Landesausscheid Ende
August in Bergen auf Rügen qualifizierte. Die weiteren
Plätze belegten Wickendorf, Wüstmark, Schlossgarten I,
Warnitz und Schwerin-Mitte.
Sowohl
die älteren als auch die jungen Feuerwehrleute mussten
im Wettbewerb zeigen,
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dass sie "fehlerfrei, genau und zügig" arbeiten
können, so Stadtwehrführer Burghard Dreyer, der mit
den gezeigten Leistungen insgesamt zufrieden war.
Und
noch eine Personalie: Zum neuen stellvertretenden
Stadtwehrführer wurde am Sonnabend Wolfgang Grimm
von der Freiwilligen Feuerwehr Schlossgarten
gewählt. |
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Quelle:
SVZ
(20.06.2005) |
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Umgehung Süd kommt gut voran |
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Neben der Trasse
der neuen Umgebungsstraße in Süd entstehen Rad- und
Fußweg. Im November soll der Verkehr rollen.
Wüstmark (st)
·
Die erste Asphaltschicht ist schon aufgebracht worden.
Jetzt treiben Bauarbeiter den Rad- und Fußweg neben der
Trasse der neuen Umgehungsstraße in Schwerin-Süd voran.
Die Strecke kostet zwölf Millionen Euro und soll Ende
November eröffnet werden. Dann rollt der Verkehr
zwischen der Kreuzung Pampower Straße/Werkstraße und der
B321 vierspurig. Autofahrer können sich dann auf dem Weg
Richtung Süden das Nadelöhr mit der 90-Grad-Kurve von
der Werkstraße in der Schweriner Straße und dem
Bahnübergang kurz hinter der Schlossbrauerei sparen.
Geöffnet bleiben wird der Bahnübergang entgegen
ursprünglichen Plänen aber dennoch - für eine Testphase
von zwei Jahren.
Quelle:
SVZ
(3.06.2005) |
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Arbeitskräfte geben den
Ausschlag |
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Unternehmer und OB sehen Standort im Aufwind /
Lkw-Montagewerk im Gespräch
Schwerin
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Beste Referenz für Schwerin
als Wirtschaftsstandort: Die Ansiedlung des
Airbus-Zulieferers Flamm Aerotec könnte eine
Initialzündung für andere Investoren sein. Davon sind
Unternehmer Frieder Flamm und OB Norbert Claussen
überzeugt. Aktuell will der russische
Lastwagen-Hersteller Kamas möglicherweise ein
Montagewerk in Schwerin eröffnen.
Damit
haben wohl nur die Wenigsten gerechnet: Erst am 4. April
hatte in Schwerin der Bau eines 15 Millionen Euro teuren
Werkes für Flugzeugteile der Aachener Flamm AG begonnen
(SVZ berichtete). Jetzt sprachen Bundeskanzler Gerhard
Schröder (SPD) und Russlands Präsident Wladimir Putin
auf der Hannover Messe über ein zweites Großprojekt in
MV: Der russische Lastwagen-Hersteller Kamas plant ein
Zweigmontagewerk, um seine Produkte besser auf dem
europäischen Markt zu platzieren. Von 100 neuen
Arbeitsplätzen ist die Rede. Und, dass eine leer
stehende Halle in Schwerin-Wüstmark als Standort in
Frage käme.
"Noch
ist zwar nichts in trockenen Tüchern, aber Schwerin ist
ernsthaft im Gespräch", sagte gestern Gerd Lange vom
Wirtschaftsministerium auf SVZ-Anfrage. Minister Otto
Ebnet (SPD) habe noch am Montag auf der Industriemesse
mit der Vorstandsetage von Kamas in dieser Sache
konferiert.
Für
Unternehmer Frieder Flamm ist diese Entwicklung nicht
überraschend: "Seit der BMW-Bewerbung hat der Standort
einen guten Ruf." Auch seine "ganz persönliche
Entscheidung, nach Schwerin zu gehen", habe das positive
Urteil eines Managers des Automobilkonzerns
beschleunigt. Flamm: "Zudem haben wir das Gefühl, man
möchte uns hier haben."
Für OB
Norbert Claussen (CDU) ist die persönliche Schiene
wichtig. So führte er das Ehepaar Flamm zur
Open-Air-Oper "Ein Maskenball" auf den Alten Garten.
"Entscheidend aber sind die harten Fakten", sagt das
Stadtoberhaupt und nennt die Vorzüge des Gewerbegebietes
Göhrener Tannen: ausreichend Platz und ein liberaler
B-Plan, der Investoren kaum Auflagen vorschreibt. Ein
Vorteil, mit dem Schwerin beispielsweise den Mitbewerber
Wismar ausstach. Flamm: "Das Areal in der Hansestadt war
nicht geeignet, da sich in der Nähe holzverarbeitende
Industrie befindet. Staubwolken und feinste
Flugzeugteile passen nicht zusammen."
Dreh-
und Angelpunkt bei einer Ansiedlung sei aber das
verfügbare Arbeitskräftepotenzial, sagt OB Claussen und
verweist auf die "mehr als 30000 Pendler in der Region,
die teils von der Metallbranche in artfremde Berufe
gewechselt sind". Für Unternehmer Flamm gleicht dieses
Standort-Kriterium sogar aus, dass "Schwerin kein
Sonderfördergebiet ist und damit eine nicht so hohe
staatliche Förderung fließt".
Mehr
noch: Die Flamm AG bebelegt mit 150000 Quadratmetern
mehr Gelände in den Göhrener Tannen als sie derzeit für
ihre Tochterfirma Aerotec benötigt. "Perspektivisch
wollen wir nicht allein von Airbus als Kunden abhängig
sein", sagt Frieder Flamm und skizziert damit die
Strategie seiner Aktiengesellschaft aus "mehreren
überschaubaren und familiär geführten Profit-Centern".
Ihre
Hausaufgaben muss auch die Stadtverwaltung machen, um
Investoren den roten Teppich auzurollen. "Dazu gehört
eine zügig erteilte Baugenehmigung", sagt OB Claussen.
Er weiß, dass jeder Tag Verzögerung einen hohen Verlust
für das Unternehmen bedeutet.
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"In
Schwerin, aber auch in Laage, wo wir 1996 ein
Zweigwerk eröffneten, gibt es hervorragende und sehr
flexible Mitarbeiter in den Rathäusern", so Frieder
Flamm zu seinen Erfahrungen. Zusammen mit OB
Claussen ist der Investor aus Aachen von einer
Initialzündung überzeugt. Flamm: "In eine leere
Gaststätte geht niemand gern. Aber jetzt, wo wir uns
in den Göhrener Tannen mit Hochdruck engagieren,
spricht sich dies in Wirtschaftskreisen schnell
herum." |
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Christian Meyer
Quelle:
SVZ
(13.04.2005) |
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Damit das kühle Blonde
richtig zischt |
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Schweriner Schlossbrauerei
setzt beim Test ihrer Biere auf weibliches Urteil
Wüstmark
· In der Schweriner Schlossbrauerei wird das
deutsche Reinheitsgebot für Bier hoch gehalten. Darauf
achten nicht allein der Braumeister, sondern ebenso die
Damen im Labor. Manch ein männlicher Kollege beneidet
die Verkosterinnen vom Dienst um ihr Privileg. Doch der
tägliche Griff zum schaumbekrönten Probenglas ist ein
hartes Stück Arbeit.
Die
Bierflaschen mit den bunten Etiketten auf dem gefließten
Labortisch sind diesmal nur Zierde. "Bei der großen
Verkostung ist alles anonym und neben den in unserem
Haus gebrauten Sorten, befinden sich auch Biere der
Konkurrenz darunter", sagt Ingrid König. Einst prüfte
die gelernte Milchindustrie-Laborantin Gottes gemolkene
Gaben, heute die gezapften. "Nach Jahrzehnten in der
Molkerei musste ich mal das Getränk wechseln", sagt die
58-Jährige spitzbübisch.
Ihre
Kollegin Angela Frischgesell (47) hat inzwischen fünf
kleine Bierhumpen bereit gestellt – für jeden Teilnehmer
der Verkostung einen. Dann wird eingeschenkt, nicht
kräftig, sondern höchstens drei oder vier Schluck für
jeden Biertester. Daran, wie sich der Schaum entwickelt,
an seiner Farbe und seinem Glanz können Experten bereits
die Qualität beurteilen.
Bevor
der erste Test-Schluck genommen wird, hat Brauereichef
Karl Liebl noch einen Tipp für alle Bierfreunde parat:
"Beim Einschenken das Glas leicht schräg halten, sich
viel Zeit dabei lassen und nie ganz voll machen, lieber
nachschenken."
Inzwischen sieht es im Labor so aus, als wenn sich die
Tester zuprosten: Sie halten die Mini-Humpen in
Gesichtshöhe, nehmen dabei die Farbe des Bieres und das
Sprudeln im Glas in Augenschein. Anschließend halten sie
das Glas bis zu viermal prüfend an ihre Nasen. Worte wie
"rein" und "Hopfennote fein" machen die Runde.
"Beim
ersten Schluck sollte es auf der Zungenspitze auf keinen
Fall brennen, sondern leicht und angenehm prickeln", so
Angela Frischgesell und vergibt die zweitbeste Note,
eine Vier für den Kohlensäure-Gehalt. Wenn der Geschmack
im Mund dann noch mild und hopfentypisch ist, sich keine
unangenehme Bitterkeit einstellt, sind die
"Biertesterinnen vom Dienst" zufrieden und mit
Wertungspunkten freigebig.
"Eine
Verkostung findet nur einmal im Monat statt", sagt
Brauereichef Karl Liebl. Getestet wird das Schweriner
Bier aber täglich – und natürlich in jeder Stufe des
Brauverfahrens, bei dem nach dem deutschen
Reinheitsgebot nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe
verwendet werden. "Ist ein Probenwert nicht optimal,
greift der Braumeister ein", sagt Ingrid König. Dann
justiere er die Temperatur im Sudhaus, setzte mehr oder
weniger Kohlensäure zu…
Privat haben die
Tester ihre eigenen Vorlieben
Das heißt für das
Laborteam, ständig unterwegs zu sein. "Die Qualität
unserer Biere steht ganz oben an",
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so
Laborantin Angela Frischgesell, die privat selten zu
einem kühlen Blonden greift. Ihre Kollegin Ingrid
König macht beruflich und privat ebenfalls einen
Unterschied: "Zum Grillen ein gepflegtes Export muss
sein." Pils sei ihr dagegen zu herb und Weizenbier
lasse sie zu Hause ganz stehen. König ergänzt: "Über
Geschmack lässt sich streiten, aber ein gutes Bier
bleibt ein gutes Bier." |
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Christian Meyer Quelle:
SVZ
(9.04.2005) |
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