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Aktuelles -
Archiv - 2. Quartal 2003
Meldungen des 2. Quartals 2003
| Wüstmarker
Wehren holten sich den Sieg |
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Es war
denkbar knapp: Am Ende hatte die Jugendwehr aus Wüstmark
beim Wettstreit der Schweriner Nachwuchs-Feuerwehrleute
entsprechend des internationalen
Jugendfeuerwehrwettbewerbs CTIF die Nase vorn. Auf den
Plätzen folgten die Wehren Schlossgarten, Mitte und
Warnitz. Sie hatten bei brütender Hitze auf dem Dreescher
Sportplatz eine 75 Meter lange Hindernisstrecke zu
absolvieren, dabei Schlauchleitungen zu bauen und mit der
Kübelspritze fünf Liter Wasser genau ins Ziel zu
bringen. Außerdem waren Geräte zuzuordnen und mussten
Knoten fachgerecht geschlagen werden. Den Abschloss
bildete die 400-Meter Stafette.
Dann die
"Großen": Beim Stadtausscheid der Schweriner
Freiwilligen Wehren hatte wieder einmal die Wüstmarker
Wehr die Nase vorn und verteidigte damit erfolgreich ihren
Titel. Auf den Plätzen folgten die Wehren aus Warnitz,
Mitte, dem Gastgeber Schlossgarten und Wickendorf. Sie
mussten mit der Gruppe im Löschangriff möglichst keine
Fehler machen und dabei auch noch schnell sein. Dann ging
es zur Königsdisziplin, dem "Löschangriff
nass", bei dem eine kleine Dose per Wasserstrahl vom
Podest gestoßen wurde.
Anmerkung
des Webmasters: Einen
ausführlichen Bericht finden Sie auf unserer Partnerseite
der FF Wüstmark (links in der Navigation auf
"Feuerwehr" klicken).
Quelle:
SVZ (30.06.2003,
Seite 9) |
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| Soja
aus Schwerin global zu schmecken |
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Wild-Gruppe
schafft Arbeitsplätze in Schwerin-Süd
Endlich
wieder eine gute Nachricht aus der
landeshauptstädtischen Wirtschaft: Die Heidelberger
Wild-Gruppe, die im Mai die insolvente Sojaland GmbH in
Schwerin-Süd gekauft hatte (SVZ berichtete), will in
Schwerin neue Arbeitsplätze schaffen und plant weitere
Investitionen.
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"Die
Soja-Produktion in Schwerin ist ein wichtiges Stück
Zukunft für unser Unternehmen", sagte
Wild-Geschäftsführer Dr. Eugen Zeller gestern bei der
offiziellen Besiegelung des Sojaland-Kaufvertrages mit
Wirtschaftsminister Otto Ebnet und OB Norbert Claussen.
Der
weltweit agierende Hersteller von Zutaten für die
Getränkeindustrie, Fruchtzubereitungen für die
Milchwirtschaft sowie Aromen für die Süßwaren-,
Backwaren- und Eiscreme-Branche will am Standort in
Standort Schwerin-Süd vor allem Soja-Grundstoffe
herstellen.
Diese
sollen dann im Heidelberger Stammhaus mit Schokolade-,
Erdbeer- oder anderen Geschmäckern vermischt und an
Lebensmittel-Endhersteller auf dem ganzen Globus
verkauft werden. Dr. Zeller: "Soja aus Schwerin
wird also schon bald auf vielen Kontinenten konsumiert
werden."
Für
den Kauf der insolventen Sojaland GmbH habe sich die
Wild-Gruppe entschieden, weil Lebensmittel auf Sojabasis
in den USA und Asien bereits einen guten Ruf hätten und
sich in Europa auf dem Vormarsch befänden, so Dr.
Zeller weiter. Außerdem habe man als Kunde der
bisherigen Sojaland GmbH bereits gute Erfahrungen mit
den hiesigen Produkten gemacht. Ausdrücklich lobte er
die "beispiellos gute Zusammenarbeit" mit dem
Wirtschaftsministerium und der Stadt.
Die
bislang zwölf Arbeitsplätze bei Sojaland sind durch
die Übernahme gesichert. Darüber hinaus, so Dr.
Zeller, würde die Mitarbeiterzahl bald verdoppelt und
mittelfristig sogar noch einmal erheblich gesteigert.
Hintergrund: Die Wild-Gruppe hat auch ein etwa 60 000
Quadratmeter großes Gelände neben dem Sojaland-Werk
erworben. Was dort künftig produziert werden soll,
wollte Dr. Zeller aus Wettbewerbsgründen gestern aber
noch nicht verraten.
Minister
Ebnet und OB Claussen zeigten sich erfreut darüber, das
die Wild-Gruppe, die Niederlassungen in mehr als 100
Ländern sowie weltweit 14 Fabriken etwas in Toronto,
Peking und Valencia betreibt, nun auch in Schwerin
präsent ist. Auf die Bitte von OB Claussen,
"anderen Investoren von den guten Erfahrungen, die
sie hier gemacht haben, zu berichten", sagte Dr.
Zeller: "Das habe ich mit notiert." Mathias
Gröckel
Quelle:
SVZ (28./29.06.2003,
Seite 19) |
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| Fährweg
wird ausgebaut |
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Auf
ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Stadtvertreter
den Ausbau des Fährweges von der Carl-von-Linde-Straße
bis zum Anschluss an den geplanten Autobahnverbinder an
der Kreuzung der B 106. Um den Industriepark "Göhrener
Tannen" ausreichend erschließen zu können, ist
neben dem Neubau des Autobahnanschlusses der Ausbau
unumgänglich. Die Fahrbahn soll verbreitet, die
Straßendecke verstärkt und eine Randbahn auf der
südlichen, dem Industriepark zugewandten Seite angelegt
werden. Insgesamt betragen die Straßenbaukosten 3,2
Mio. Euro. Mindestens 90 Prozent sollen durch
Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe
"Aufschwung Ost" bereitgestellt werden.
Zusätzlich werden Sonderbedarfszuweisungen beantragt.
Quelle:
SVZ
(27.06.2003,
Seite 15)
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| Aufklärung
besser als Abblitzen |
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Verkehrsstammstisch
diskutierte über Geschwindigkeitskontrollen
Abzocke
oder Notwendigkeit - über den Sinn von
Geschwindigkeitskontrollen haben Experten jetzt am 3.
Verkehrsstammtisch von Verkehrswacht und Dekra
diskutiert. Fazit: Die Aufklärung der Kraftfahrer ist
besser als bloßes Abblitzen.
Rund
434 000 Euro hat die Stadt Schwerin im vergangenen Jahr
durch Geschwindigkeitskontrollen eingenommen. Von
Abzocke könne aber keine Rede sein, sagte Ingrid
Ludwigs, im Ordnungsamt zuständig für die
Verkehrsüberwachung. An Zahlen belegte sie die
erzieherische Wirkung der Geschwindigkeitsmessungen. 90
der festgestellten Übertretungen bewegten sich
überdies im Verwarngeldbereich. "Wir stimmen uns
bei den Kontrollen mit der Polizei ab", schilderte
die Verwaltungsmitarbeiterin.
Nach
einem Erlass des Innen- und Wirtschaftsministeriums
müssen 70 Prozent aller Messstellen von Polizei und
Kommunen anhand der Unfallsituation bzw. nach dem
Gefahrenpotenzial beim Überschreiten der
Geschwindigkeit festgelegt werden. Kontrollen hätten
somit keinen Selbstzweck, sondern dienen dem Ziel, die
Zahl der Toten und Schwerverletzten auf den Straßen zu
reduzieren, betonte Joachim Wenn-Karamnow aus dem
Innenministerium. In Brandenburg, wo die
Geschwindigkeitskontrollen noch schärfer seien, habe
sich die Zahl der Verkehrsopfer drastisch vermindert.
Die Wirksamkeit der Kontrollen sei damit klar
aufgezeigt.
"Auch
wir führen unsere Messungen zu mehr als 70 Prozent an
bekannten Unfallschwerpunkten durch", berichtete
Polizeihauptkommissar Wolfram Hohmann, Leiter des
Verkehrsüberwachungsdienstes bei der Schweriner
Polizeiinspektion. Er lege seine Hand dafür ins Feuer,
dass das bloße "Abblitzen" auch darüber
hinaus soweit wie möglich vermieden werde. "In
einem 50er-Bereich messen wir in der Regel erst ab 70
km/h und in einem 70er-Bereich ab 90 km/h",
erklärte Hohmann. Bei der Verkehrsüberwachung, wie er
sie verstehe, gehe es darum die tatsächlichen
Schnellfahrer zu erwischen, sie nicht nur zu
überführen, sonder auch zu überzeugen.
Die
Polizei und die Kommunen sind nicht auf Abzocke aus,
unterstrich der Präsident der Landesverkehrswacht MV,
Dr. Dieter Gronow. Das Problem sei der Mensch, der im
Straßenverkehroffenbar anders programmiert sei als in
anderen Bereichen des Rechtswesens. Die Schulen müssten
der Verkehrssicherheit weit mehr Raum geben als bisher.
"Autofahren ist eine Kopfsache", stimmte auch
Uwe Rosenkranz vom Fahrlehrerverband zu. Tempomessungen
seien notwendig, aber Strafen nicht bei
Geschwindigkeitsübertretungen "unterhalb des
Mehrwertsteuersatzes".
Klaus-Dieter
Lübbe, Vorsitzender der Schweriner Verkehrswacht,
bedauerte allerdings, das das Geld, das die Stadt aus
den Geschwindigkeitskontrollen einnimmt, nicht
wenigstens zu einem gewissen Teil zweckgebunden für die
Verkehrssicherheit verwendet wird, was
Ordnungsamtsleiter Dietrich Stang bestätige.
An der
Unerlässlichkeit der Kontrollen ändert freilich auch
das nichts, fasste Dekra-Niederlassungsleiter Christian
Busch das Ergebnis des Abends zusammen. Nur dürfte sich
die Überwachung nicht auf das reine Blitzen
konzentrieren. Christian Koepke
Anmerkung
des Webmasters: Der Verkehrsstammtisch fand in Wüstmark
statt, weswegen ich hier darüber berichte.
Quelle:
SVZ (13.06.2003,
Seite 15)
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| Diese
kleine Raupe spinnt wirklich |
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Es
sieht irgendwie gruselig aus: Wie das
Gewebe einer Monsterspinne überzieht
weißes Gespinst einen sogenannten
Spindelstrauch (Evonymus europea) nahe der
Getreide AG. Passanten denken unweigerlich an
Horror-Filme. Nichts dergleichen, für den
Anblick ist eine kleine Raupe verantwortlich,
die Larve der Spindelbaum-Motte. |
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Sie hat sich
darauf spezialisiert, Spindelsträucher
einzuhüllen und die Blätter abzuknabbern,
bevor sie sich dann im Schutze ihres Gespinstes
verpuppt.
Quelle:
SVZ (30.05.2003,
Seite 13) |
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| "Capri-Sonne"
erstrahlt in Schwerin |
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Heidelberger
Wild-Gruppe kauft insolvente Sojaland GmbH / Ausbau
geplant
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Nur
acht Monate nach er Eröffnung des Insolvenzverfahrens
über die Sojaland GmbH präsentierte Insolvenzverwalter
Dr. Mark Zeuner gestern einen Käufer für die Firma in
Schwerin-Süd. Die Heidelberger Wild-Gruppe, bekannt vor
allem durch die Marke "Capri-Sonne" will in
Schwerin die Soja-Produktion ankurbeln.
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"Die
gestrige Unterzeichnung des Kaufvertrages wurde
nur möglich, weil Landesregierung, Kreditinstitute
und die Hauptgläubiger an einem Strang gezogen haben",
lobt Insolvenzverwalter Dr. Mark Zeuner von der in
Hamburg, Rostock und Schwerin tätigen Kanzlei Zeunen
& Reche. "Gemeinsam konnten wir in nur neun
Wochen eine tragfähige Übernahme konzipieren. Diese
sieht ebenfalls vor, eine möglichst hohe Anzahl der
derzeitigen Arbeitsplätze zu erhalten."
Zuletzt
waren bei der Sojaland GmbH zwölf Mitarbeiter
beschäftigt, die vorrangig Joghurt auf Sojabasis
produzierten. Sie werden nach Vorstellung des
Insolvenzverwalters die Stammmannschaft bilden für die
schnellstmöglich startende Produktion.
Die
Wild-Gruppe will nämlich an der Produktion von
Lebensmitteln aus Soja am Standort Schwerin festhalten.
Zwar läuft in Deutschland - im Gegensatz zu vielen
anderen europäischen Ländern - der Verkauf der
äußerst gesunden Sojaprodukte zurzeit noch sehr
schleppend. Doch der renommierte Käufer des Schweriner
Unternehmens will laut Insolvenzverwalter Zeuner nicht
nur des Wirtschaftsstandort Schwerin, sondern auch Soja
als Markenprodukt etablieren. Dass die Heidelberger
Investoren langfristig planen, zeigt auch, dass sie die
benachbarten Flächen der ehemaligen Sojaland GmbH
bereits mitgekauft haben.
Mit
der Wild-Gruppe konnte einer der bedeutensten
Lieferanten natürlicher Inhaltsstoffe für die
Getränke- und Nahrungsmittelindustrie - vielen durch
die Marke "Capri-Sonne" bekannt - für
Schwerin gewonnen werden. Die Rudolf Wild GmbH & Co
KG besteht aus 29 Produktionsstätten und
Niederlassungen in 19 Ländern und beschäftigt 2300
Mitarbeiter weltweit.
"Wir
freuen uns riesig, dass so kurzfristig eine Lösung für
die Sojaland GmbH gefunden wurde", sagt
Vize-Oberbürgermeisterin Heidrun Bluhm gegenüber SVZ.
Mit dem namhaften Investor könne jetzt solide für die
Zukunft am Standort Schwerin-Süd geplant werden.
"Wir werden als Verwaltung alles daran setzen, um
möglicherweise noch vorhandene Hürden für den
Investor aus dem Weg zu schaffen", betonte Bluhm.
"Gemeinsames Ziel muss es jetzt sein,
schnellstmöglich die Produktion wieder aufzunehmen und
damit Arbeitsplätze zu sichern." TW
Quelle:
SVZ (27.05.2003,
Seite 11) |
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