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Die Gräber deutscher Soldaten in mehr als 50 Ländern sind stumme, schmerzliche aber mahnende Zeugen.

Wie eine bunte Perlenkette reihen sich die Behausungen der Arbeiter und Bauern entlang der Strasse, die von Schwerin durch Wüstmark nach Hagenow führt. In der Mitte des Dorfes Wüstmark, wo sich Kindergarten und Schule die Hand reichen, reißt die Häuserkette ab. Sie weicht zurück um Raum zu geben für einen vom Bäumen überschatteten Platz auf dem sich mahnend ein grauer Granitsockel erhebt.

Tief eingemeißelt in den harten Stein ist die Jahreszahl 1914/18, darunter stehen Namen mit dem kurzen Vermerk "Gefallen".

Hugo Dankert am 22.10.1914 bei Bixschotte
Heinrich Krull am 8.11.1914 bei Houlthulst
Friedrich Bollow am 12.11.1914 bei Oist
Fritz Rueß am 12.12.1914 bei Wola Ztweska
Heinrich Schmill am 24.1.1915 auf der „Seydlitz“
Wilhelm Wernick am 24.1.1915 auf der „Blücher“
Adolf Möller verstorben am 28.7.1915 in Zossen
Paul Schmill am 23.4.1918 bei Roux
Adolf Mahnke am 3.7.1917 am Chemin de Dams
Karl Preuß am 14.4.1918 am Lawekanal
Johann Dahl am 10.10.1919 bei Cambrai
Rudolf Schulz am 13.1.1919 bei Poitieres

Die Namen der 22 jungen Menschen die von 1939 bis 1945 gefallenen, vermisst oder an Folgen des Krieges Verstorbenen, sind in keinem Stein eingehauen. Auch ihre Gräber liegen fern ihrer Heimat.

Die Toten mahnen die Lebenden - Nie wieder Krieg...

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