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Mit der Erforschung und Aufzeichnung der Geschichte des Dorfes Wüstmark begann erstmalig


Lehrer Friedrich Dahl (1895 - 1931).

Als Kind einer alteingesessenen Bauernfamilie am 15. April 1895 in Wüstmark geboren, verlebte er im Elternhaus seine Kindheit. Frühzeitig lernte er die schwere Arbeit und die drückenden Lasten der Bauersleute kennen. Nach Besuch der Schulen in Wüstmark und Schwerin, bezog er das Lehrerseminar in Ratzeburg. Nach Beendigung seiner Studien erhielt er als gering bezahlter Seminarist, seine erste Anstellung an der Schule in Woosmer bei Dömitz, um später als Lehrer an der Schule in Sukow bei Schwerin zu wirken. Nach seiner Rückkehr aus dem ersten Weltkrieg lehrte er in der Pampower Schule. Die Liebe zu seiner mecklenburgischen Heimat wurde ihm bereits in die Wiege gelegt. Trotz der vielen Verpflichtungen, die ein Landschullehrer damals hatte, er musste Katechismus lehren, bei Beerdigung die Andachtsübungen leiten, Küster- und Organistendienst versehen, fand Friedrich Dahl noch Zeit für die Erforschung der Geschichte seines Dorfes und der näheren Umgebung. 

Mit Prof. Beltz Schwerin, unternahm er Vor- und Frühgeschichtliche Ausgrabungen und gehörte zu seinem engsten Mitarbeiterkreis. Ebenso stand er mit Prof. Dr. Folkers und anderen Wissenschaftlern, die sich mit der Erforschung der Verbreitung des Niedersachsenhauses in Mecklenburg beschäftigten, in Verbindung. Daneben führte Lehrer Dahl einen schriftlichen Gedankenaustausch mit schwedischen und dänischen Gelehrten. 

Aus Anlass des Dorftages in Pampow, im Jahre 1931, kurz vor seinem Tode, zeigte Friedrich Dahl, auf zahlreichen großformatigen Tafeln, Ausschnitte aus seinem heimatkundlichen Schaffen. Seine von ihm verfassten heimatkundlichen Beiträge sind in vielen Zeitschriften und Abhandlungen verstreut. So fanden sich Beiträge in den Zeitschriften "Mecklenburg", "Mecklenburger Heimat", "Mecklenburger Monografien von Endler und Folkers", usw. 

Durch das Entgegenkommen, seiner in Schwerin - Görries lebenden Schwester, konnte aus Anlass der 600 Jahrfeier des Dorfes, der noch vorhandene geringe Teil der Ausstellungsstücke von 1931 in einer Ausstellung gezeigt werden. 

Im Alter von 36 Jahren, riss der Tod Friedrich Dahl am 21. Juni 1931, aus seinem Schaffen.

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