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Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes als  Wustemarke  erfolgte am 1. Mai 1356. In der Urkunde heißt es wie folgt:

"Graf Otto von Schwerin verpfändet für eine Schuld die Będę aus den Dörfern Metle, Parue Stuke, Wustemarke prope meriam site Myrowe et pampowe an den Knappen der Grafschaft Schwerin Hennig Knop und den herzoglichen Geistlichen Johann Berchteheyle."

Urkunde vom 1. Mai 1356

Unter dem 4. Mai wurde eine weitere Urkunde ausgestellt. In dieser Urkunde wird das Dorf als  Wostemarke  geschrieben. Es heißt in dieser Urkunde:

"Graf Otto von Schwerin weist für die Schuld dem Nenning Knop die Bede aus verschiedenen Dörfern zu. Wernice Lancowe, parua Medewege, parua Trebbowe, Magna Stuke et Wostemarke."

Anhand siedlungskundlicher Merkmale wird nachgewiesen, dass die Kolonisten das Dorf als "Sackgassendorf" angelegten. Es ist eine Dorfform, in dem der Weg im Dorf blind endet. Der Ortsname ist deutschen Ursprunges. (Bruno Benthien: "Die historischen Flurformen des südwestlichen Mecklenburg")

Die heute noch verbreitete Meinung, das Dorf habe ursprünglich am heutigen Bahnhaus 100 gestanden, lässt sich mit Ausnahme der Bezeichnung "alte Dorpstätt" auf der Schmettauschen Karte, durch keine weiteren Beweise ermitteln.

Die Urkunden sind unter den Nummern 8216 und 8217 im Urkundenbuch verzeichnet.

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